← Alle Erfolge

iPhone im Hammersee verloren – nach 30 Minuten zurück

Zwei Ringjäger stehen auf einem Weg am Hammersee, einer in Wathose, einer hält das geborgene Smartphone.

Am Hammersee in Bayern ging es um ein Smartphone, das für seinen Besitzer besonders viel bedeutete: das erste selbst gekaufte iPhone eines jungen Lehrlings. Es landete im Wasser – und wir konnten es wieder herausholen.

Wo das iPhone im Hammersee verloren ging

Der Hammersee war an diesem Tag Arbeitsplatz. Beim Abschneiden eines Schiffs mit dem Amphibienfahrzeug rutschte dem jungen Lehrling sein iPhone aus der Hosentasche und verschwand im Wasser. Für den Jungen war das ein herber Verlust, schließlich war es sein erstes selbst gekauftes Handy. Solche Stellen lassen sich zum Glück oft gut eingrenzen: Wer genau weiß, wo er stand und arbeitete, als der Gegenstand verloren ging, gibt uns den entscheidenden Startpunkt für die Suche. Der Grund am Hammersee ist hier sandig-schlammig – ein Untergrund, in dem ein Handy schnell einsinkt.

Wie ging das iPhone verloren?

Ein Handy in der Hosentasche ist beim Arbeiten schnell weg. Bückt oder bewegt man sich, rutscht ein glattes Smartphone leicht heraus, und einmal über die Kante der Tasche hinaus gibt es kein Halten mehr. Beim Hantieren mit dem Amphibienfahrzeug am Hammersee passierte genau das: Das iPhone fiel aus der Hosentasche und sank ins Wasser. Anders als ein Ring, den ein Metalldetektor sofort anspricht, besteht ein Handy überwiegend aus Glas und Kunststoff – hier kommt es auf gezieltes Absuchen des Grundes im eingegrenzten Bereich an.

Die Suche im kalten Wasser

Andy machte sich auf den Weg und ging in Wathose ins kalte Wasser des Hammersees in Bayern. Das iPhone lag rund 1,40 Meter tief auf einem sandig-schlammigen Grund. In dieser Tiefe arbeitet man sich systematisch über den Boden, tastet den eingegrenzten Bereich Stück für Stück ab und siebt dort, wo sich etwas abgesetzt haben könnte. Genau dafür ist eine Siebschaufel, der Scoop, das richtige Werkzeug: Damit lässt sich der weiche Untergrund aufnehmen und das Handy vom Sand und Schlamm trennen. Gerade bei einem Gegenstand, der im Schlamm versinken kann, zählt ruhiges, überlappendes Vorgehen mehr als Hektik.

Nach rund 30 Minuten wieder da

Nach etwa 30 Minuten holte Andy das iPhone mit dem Scoop aus dem Wasser. Für den jungen Lehrling war das eine große Erleichterung – sein erstes gekauftes Handy war zurück. Auf dem Foto ist die Freude zu erahnen: der geborgene Schatz, direkt wieder in den richtigen Händen. Genau dafür fahren wir raus, ehrenamtlich und mit der nötigen Ausrüstung, egal ob es um einen Ring oder um ein Smartphone geht.

Handy im Hammersee verloren – was jetzt hilft

Wer ein Handy im Hammersee verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt es liegen, wo es hineingefallen ist. Fortgespült wird es nicht — es sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.

Bei Elektronik zählt jede Stunde: Je kürzer ein Handy im Wasser liegt, desto größer die Chance, dass es hinterher noch läuft – wir haben Geräte geborgen, die sich nach Tagen noch einschalten ließen. Merk dir den Punkt am Steg oder Ufer so genau wie möglich und stochere nicht selbst mit Magnet oder Haken herum: Das verlagert das Gerät und wühlt den Grund auf. Zum Orten nehmen wir meist zuerst die Unterwasser-Drohne, denn ein Handy ist kaum magnetisch – was einen Bergemagneten hält, sind Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle.

Ratgeber: Handy im Wasser verloren →

Handy im Hammersee verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche im Hammersee ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Bayern und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Handy im Hammersee verloren

Kann man ein Handy, das im Hammersee verloren ging, wiederfinden?

Ja. Wenn die Stelle einigermaßen eingegrenzt werden kann, holen wir Smartphones auch aus mehreren Metern Tiefe zurück. In diesem Fall lag das iPhone rund 1,40 Meter tief auf sandig-schlammigem Grund und war nach etwa 30 Minuten wieder da.

Mein Handy ist ins Wasser gefallen – was soll ich jetzt tun?

Merk dir so genau wie möglich die Stelle und wirble den Grund nicht unnötig auf. Melde dich bei uns, dann kommen wir mit der passenden Ausrüstung. Je besser der Verlustort eingegrenzt ist, desto schneller geht die Bergung.

Funktioniert ein Handy nach dem Bergen aus dem Wasser noch?

Das ist unterschiedlich und hängt vom Gerät und der Zeit im Wasser ab. Uns geht es zuerst darum, das Gerät überhaupt zurückzubringen – oft lassen sich zumindest Daten, SIM oder Speicher noch retten.

Lohnt sich eine Suche auch noch nach Tagen?

Ja. Ein Gegenstand, der auf den Grund gesunken ist, bleibt meist in der Nähe liegen. Wir holen Handys und Schmuck auch Tage oder Wochen später noch aus dem Wasser.

Sucht ihr auch nach anderen Dingen als Handys?

Ja. Wir bergen Eheringe und Verlobungsringe, Ketten, Uhren und Smartwatches, Armbänder, Schlüsselbunde, Brillen und ganze Handtaschen samt Inhalt – an Land wie im Wasser.

Wie findet ihr ein Handy im sandigen Seegrund, wenn ein Detektor nur Metall erkennt?

Ein Smartphone besteht viel aus Glas und Kunststoff, deshalb suchen wir den eingegrenzten Bereich gezielt ab, tasten den Grund und nehmen den Sand mit der Siebschaufel, dem Scoop, auf. Bei größeren Tiefen oder schlechter Sicht setzen wir auch Taucher oder eine ROV-Unterwasser-Drohne ein.