iPhone nach 30 Stunden aus dem See in Braunschweig geborgen
Manchmal reiht sich ein Einsatz an den nächsten. Unser Mitglied Patrik war gerade von Verden nach Norderney gefahren, um dort einen Ehering zu bergen – und statt Feierabend zu machen, ging es für ihn anschließend noch weiter nach Braunschweig.
Dort war einer Dame am Vortag ihr iPhone 17 Pro zwischen die Holzplanken eines Stegs gerutscht und im See gelandet. Ihr Ehemann hatte schon stundenlang selbst gesucht. Dabei hatte er sich am Fuß verletzt und obendrein seinen eigenen Ring verloren – ein doppeltes Pech an einem einzigen Steg.
Trotz der späten Stunde wollte Patrik zumindest das Handy noch aus dem Wasser holen. Tauchzeug, Metalldetektor und Magnet waren dabei. Schon nach etwa zwei Minuten hing das iPhone tatsächlich am Magneten. Beim Herausziehen löste es sich allerdings wieder – und Patrik ließ den Magneten sofort hinterher und erwischte das Gerät noch, bevor es den Grund erreichte.
Beim zweiten Anlauf gelang es ihm, das Handy sicher im Wasser zu greifen und an Land zu bringen. Nach rund 30 Stunden im See war das iPhone erstaunlicherweise noch eingeschaltet und zeigte 56 % Akku.
Der verlorene Ring muss vorerst warten, aber für das Handy gab es an diesem Abend ein Happy End in Braunschweig. Für uns ist genau das der Grund, warum wir ehrenamtlich losfahren: Es sind diese Momente, in denen ein verloren geglaubtes Stück wieder in den Händen seiner Besitzerin liegt.