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iPhone aus der Alster geborgen – rechtzeitig vor dem Rückflug

Fünf Männer stehen am Ufer eines Gewässers unter einer Backsteinbrücke, einer hält ein iPhone hoch, ein anderer eine schwarze Unterwasserdrohne mit Greifarm, daneben ein rotes Kanu.

Am Tag darauf ging der Rückflug nach Kuwait. Das iPhone kam gerade noch rechtzeitig aus der Alster zurück.

Ein Handy beim Kanufahren

Beim Kanufahren auf der Alster in Hamburg ist Urlaubern ihr iPhone direkt ins Wasser gefallen – ein Moment, den man wohl nie ganz vergisst. Weil sich das Handy so einfach nicht zurückholen ließ, kamen wir als Ringjäger ins Spiel und übernahmen den Einsatz ehrenamtlich.

Unser Mitglied Patrik machte sich mit der Unterwasserdrohne auf den Weg. Der Grund war an der Verluststelle erstaunlich gut sichtbar, und so dauerte es nur wenige Minuten, bis das iPhone mit der Drohne lokalisiert war. Ein schöner Moment, wenn das gesuchte Stück auf einmal klar vor der Kamera liegt.

Zwei Anläufe mit dem Greifarm

Danach montierte Patrik den Greifarm und startete die Bergung. Beim ersten Versuch rutschte das Handy wegen des harten Untergrunds noch einmal aus dem Greifer – landete zum Glück aber weich im Laub. Beim nächsten Anlauf saß der Griff sicher, und das iPhone kam zurück ans Ufer.

Ein harter Untergrund ist beim Greifen tückisch: Der Arm kann nicht unter den Gegenstand fassen, sondern rutscht darüber weg. Auf weichem Grund gräbt sich der Greifer ein Stück ein und bekommt dadurch besseren Halt. Deshalb braucht es auf Stein oder festem Boden oft mehrere Anläufe – und ein ruhiges Händchen an der Steuerung.

Rechtzeitig vor dem Rückflug

Die Freude bei den Besitzern war riesig. Sie waren nur zum Urlaub in Deutschland und fliegen bereits am nächsten Tag zurück nach Kuwait – das Handy kam also gerade noch rechtzeitig wieder in ihre Hände. Genau für solche Momente sind wir gern unterwegs: wenn ein verloren geglaubtes Stück den Weg zurück zu seinen Besitzern findet.

An der Alster, an der Elbe und an den Gewässern rund um Hamburg sind wir im Einsatz. Und wenn du auf Reisen bist und nur wenige Tage Zeit hast: Melde dich sofort. Wir versuchen, solche Fälle vorzuziehen.

Handy in der Alster verloren – was jetzt hilft

Wer ein Handy in der Alster verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt es liegen, wo es hineingefallen ist. Fortgespült wird es nicht — es sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.

Bei Elektronik zählt jede Stunde: Je kürzer ein Handy im Wasser liegt, desto größer die Chance, dass es hinterher noch läuft – wir haben Geräte geborgen, die sich nach Tagen noch einschalten ließen. Merk dir den Punkt am Steg oder Ufer so genau wie möglich und stochere nicht selbst mit Magnet oder Haken herum: Das verlagert das Gerät und wühlt den Grund auf. Zum Orten nehmen wir meist zuerst die Unterwasser-Drohne, denn ein Handy ist kaum magnetisch – was einen Bergemagneten hält, sind Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle.

Ratgeber: Handy im Wasser verloren →

Handy in der Alster verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche in der Alster ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Hamburg und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Handy in der Alster verloren

Kann man ein Handy, das in der Alster verloren ging, wiederfinden?

Ja, und oft sogar funktionsfähig. Wir orten zuerst mit der ROV-Unterwasser-Drohne, die den Grund per Kamera live am Monitor zeigt – gerade bei trübem Wasser spart das viel blindes Tasten. Geborgen wird dann mit dem Greifarm, per Metalldetektor oder tauchend. Ein Bergemagnet funktioniert nur, wenn Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle stecken. Wir haben Geräte aus vier Metern Tiefe geholt, die sich anschließend noch einschalten ließen.

Ich habe ein Handy in der Alster verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du es zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Bei Elektronik zählt jede Stunde, also melde dich am besten sofort. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche in der Alster auch noch nach Tagen oder Wochen?

Zum Bergen ja, jederzeit – ein Handy löst sich nicht auf, und wir holen Geräte auch nach Tagen noch heraus. Ob es danach noch funktioniert, ist die zweite Frage: Je kürzer es im Wasser lag, desto besser. Wir hatten Geräte, die nach drei Tagen in der Weser noch ansprangen. Warte also nicht ab, aber schreib es auch nicht ab.

Sucht ihr in der Alster auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem Handy sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.