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iPhone 17 in Bad Bodenteich im Wasser verloren – nach 24 Stunden geborgen

Drei Personen am Waldgewässer, zwei halten ein helles und ein durchsichtig geschütztes Smartphone in die Kamera

In Bad Bodenteich ist ein fast neues iPhone 17 beim Tretbootfahren ins Wasser gefallen – und nach mehr als 24 Stunden kam es wieder zum Vorschein. Nicht nur das: Es war noch eingeschaltet.

Wo das iPhone in Bad Bodenteich ins Wasser fiel

Ein Pärchen hatte in Bad Bodenteich in Niedersachsen eine gemütliche Runde mit dem Tretboot gedreht. Dann gab es ein Platschen, und dem Besitzer war sofort klar, was passiert war: Sein iPhone 17 lag im Gewässer. Die beiden konnten die Stelle recht gut eingrenzen, was uns die spätere Suche erleichterte.

Die Stelle hatte es allerdings in sich. Am Rand lag die Wassertiefe bei nur rund 50 Zentimetern, etwas weiter draußen bei etwa einem Meter. Unter Wasser türmte sich jede Menge Gehölz, dazu sehr viel Schlamm. Das Ganze in einer Art Einkerbung mit zahlreichen Bäumen ringsum – wenig Platz und schlechte Sicht.

Wie ging das iPhone verloren?

Beim Tretbootfahren ist so ein Missgeschick schneller passiert, als man denkt. Ein Griff daneben, eine ruckartige Bewegung, und das Handy rutscht aus der Hand über die Bordkante. Im trüben, schlammigen Wasser sinkt es sofort ab und verschwindet.

Das Pärchen versuchte zunächst, das Gerät selbst zu finden. Der Besitzer zog kurzerhand seine Hose aus und stieg bei nur etwa 13 Grad Wassertemperatur ins Wasser. Trotz intensiver Suche blieb das iPhone verschwunden. Genau dieses eigene Suchen ist eine wichtige Information gewesen: Wer barfuß durch Schlamm stapft, tritt ein Handy leicht tiefer in den weichen Grund hinein. Darauf mussten wir uns bei der Suche einstellen.

Die Suche mit ROV-Drohne, Metalldetektor und Scop

Am nächsten Tag machte sich unser Mitglied Patrik mit Unterwasserdrohne und Metalldetektor auf den Weg nach Bad Bodenteich. Vor Ort trafen die beiden Besitzer ihn und zeigten ihm die vermutete Stelle.

Zuerst sollte die ROV-Unterwasser-Drohne zum Einsatz kommen. Doch das Wasser war an dieser Stelle schlicht zu flach, dazu kamen Gehölz, Schlamm und die enge, baumbestandene Einkerbung. Für die Drohne waren Sicht und Bewegungsfreiheit zu stark eingeschränkt. Patrik packte sie deshalb wieder ein und ging selbst ins Wasser.

Mit dem Metalldetektor suchte er zunächst nach größeren, oberflächennahen Signalen. Dabei behielt er im Hinterkopf, dass das Handy durch die eigene Suche am Vortag tiefer im Schlamm stecken könnte. Das erste interessante Signal lag tatsächlich etwas tiefer. Patrik untersuchte die Stelle mit dem Scop, fand zwischen dem Gehölz aber nichts – und entschied sich, nicht lange zu verharren, sondern weiterzusuchen.

Nach über 24 Stunden zurück – und noch eingeschaltet

Keine drei Meter weiter meldete der Metalldetektor erneut ein Signal, diesmal deutlich oberflächennäher. Patrik tastete die Stelle vorsichtig mit dem Fuß ab und spürte etwas, das sich eindeutig nach einem Handy anfühlte. Mit dem Scop holte er das Gerät nach oben.

Dann die Überraschung: Das iPhone war noch an. Zum Zeitpunkt des Verlusts hatte der Akku nur noch rund 20 Prozent gehabt, beim Auftauchen zeigte er 16 Prozent. Kaum war das Gerät aus dem Wasser, fing es kräftig an zu vibrieren. Den Aufenthalt von mehr als 24 Stunden im Wasser hatte das iPhone 17 offenbar völlig unbeschadet überstanden – kurz nach der Bergung konnte der Besitzer damit sogar schon wieder telefonieren.

Zu flaches Wasser für die Drohne, Gehölz, Schlamm und die Unsicherheit, wie tief das Handy lag: Dieser Einsatz in Niedersachsen hatte einige Hürden. Am Ende führte die Kombination aus Metalldetektor, Scop und etwas Geduld zum Ziel.

Handy in Bad Bodenteich verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche in Bad Bodenteich ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Niedersachsen und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Handy in Bad Bodenteich verloren

Kann ein Handy, das in Bad Bodenteich ins Wasser gefallen ist, überhaupt noch gefunden werden?

Ja. Selbst in schlammigem Grund mit viel Gehölz orten wir ein Smartphone mit dem Metalldetektor und bergen es mit dem Scop. In diesem Fall lag das iPhone zwar im weichen Schlamm, ließ sich aber klar anpeilen und herausholen.

Lohnt sich die Suche auch noch nach einem Tag im Wasser?

Unbedingt. Ein Handy läuft nicht weg – es bleibt dort, wo es versinkt. Hier haben wir das iPhone nach mehr als 24 Stunden geborgen, und es war sogar noch eingeschaltet. Je genauer die Stelle eingegrenzt ist, desto besser.

Funktioniert ein Handy nach so langer Zeit im Wasser noch?

Das lässt sich vorher nie garantieren. In diesem Fall hatte das iPhone 17 den Aufenthalt völlig unbeschadet überstanden und vibrierte sofort nach der Bergung – der Besitzer konnte kurz darauf wieder telefonieren. Wichtig ist, das Gerät nach der Rückgabe sorgsam zu trocknen.

Warum kam die Unterwasserdrohne hier nicht zum Einsatz?

Die ROV-Drohne braucht ausreichend Wassertiefe und Bewegungsfreiheit. An dieser Stelle waren es nur rund 50 Zentimeter bis etwa ein Meter, dazu Gehölz, Schlamm und viele Bäume. Deshalb sind wir selbst mit Metalldetektor und Scop ins Wasser gegangen.

Was soll ich tun, wenn mir ein Handy ins Wasser fällt?

Merkt euch die Stelle so genau wie möglich – ein Festpunkt am Ufer hilft. Stapft nicht wild durch den Grund, sonst tretet ihr das Gerät tiefer in den Schlamm. Meldet euch bei uns, dann kommen wir mit Metalldetektor, Scop und bei Bedarf Unterwasserdrohne vorbei.

Sucht ihr auch nach anderen Dingen als Handys?

Ja. Wir bergen Eheringe und Verlobungsringe, Ketten, Armbänder, Ohrringe, Uhren und Smartwatches, Schlüsselbunde, Brillen, Handtaschen samt Inhalt und vieles mehr – an Land, im Flachwasser, tauchend oder per ROV-Drohne.