Ehering aus dem Stausee Pöhl zurückgeholt
Fast zwei Stunden im markierten Flachwasser – nichts. Der Ehering lag weiter draußen, zwischen Wasserpflanzen. Gefunden kurz vor Einbruch der Dunkelheit.
Ein handgeschmiedeter Ring
Ein handgeschmiedeter Ehering aus 585er Weißgold war beim Ballspielen am Stausee Pöhl vom Finger geflogen und im Wasser verschwunden. Für den Besitzer, der schon auf dem Rückweg nach München war, ein bitterer Verlust – solche Stücke lassen sich nicht einfach ersetzen.
Unser Mitglied Patrik war an diesem Tag bereits bei Leipzig und in Berga im Einsatz gewesen und eigentlich schon auf dem Heimweg. Nach einem Telefonat mit dem Besitzer entschied er sich aber, noch den Umweg zum Stausee zu fahren. Genau dafür sind wir als ehrenamtliches Team da – manchmal zählt eben jeder zusätzliche Kilometer.
Der markierte Bereich war der falsche
Fast zwei Stunden suchte Patrik den markierten Bereich im steinigen Flachwasser ab. Dabei kam sogar ein Silberring zum Vorschein – vom gesuchten Ehering aber zunächst keine Spur. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit baute er noch die Tauchboje auf und suchte weiter draußen im tieferen Wasser.
Das ist beim Ballspielen der Regelfall: Ein Ring, der beim Wurf vom Finger geht, fliegt mit – und zwar weiter, als alle Beteiligten es in Erinnerung haben. Deshalb weiten wir bei solchen Fällen grundsätzlich nach außen aus, wenn der markierte Bereich nichts bringt.
Der Treffer im Tieferen
Zwischen dichten Wasserpflanzen meldete sich dann ein glasklares Signal. Patrik tauchte ab, setzte den Pinpointer an – und tatsächlich lag der verlorene Ehering zwischen den Pflanzen. Nach der langen Suche ein Moment, den man so schnell nicht vergisst.
Der Besitzer war bereits auf dem Rückweg nach München und musste nach der guten Nachricht vor Freude erst einmal anhalten. Ein langer Tag mit einem Abschluss, für den sich jeder Umweg gelohnt hat.
An der Talsperre Pöhl, im Vogtland und an den Seen in ganz Sachsen sind wir im Einsatz. Und wenn du schon abgereist bist: Das ist kein Hindernis. Eine gute Beschreibung, Fotos der Stelle und jemand vor Ort reichen uns.
Bilder zum Auftrag
Ring in der Talsperre Pöhl verloren – was jetzt hilft
Wer einen Ring in der Talsperre Pöhl verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt er liegen, wo er hineingefallen ist. Fortgespült wird er nicht — er sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.
Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und vor allem nicht selbst im Grund wühlen – jede Handbewegung drückt den Ring tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.
Ring in der Talsperre Pöhl verloren? Wir kommen vorbei
Diese Suche in der Talsperre Pöhl ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Sachsen und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.
Häufige Fragen: Ring in der Talsperre Pöhl verloren
Kann man einen Ring, der in der Talsperre Pöhl verloren ging, wiederfinden?
Ja – das ist für uns Alltag. Bis etwa anderthalb Meter Wassertiefe arbeiten wir mit wasserdichtem Metalldetektor und Siebschaufel vom Ufer aus; wird es tiefer oder trüb, gehen Taucher rein oder die ROV-Unterwasser-Drohne zeigt uns den Grund live am Monitor. Gold und Platin geben unter Wasser ein sauberes Signal. Entscheidend ist eigentlich nur, dass sich die Verluststelle in der Talsperre Pöhl auf ein paar Meter eingrenzen lässt – dann ist der Rest Handwerk.
Ich habe einen Ring in der Talsperre Pöhl verloren – was soll ich jetzt tun?
Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.
Lohnt sich eine Suche in der Talsperre Pöhl auch noch nach Tagen oder Wochen?
Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.
Sucht ihr in der Talsperre Pöhl auch nach anderen Dingen?
Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.
Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?
Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.
Einsatzdaten
- Ort
- Pöhl
- Gewässer / Fläche
- Talsperre Pöhl
- Verlustort
- Im tieferen Wasser zwischen dichten Wasserpflanzen – nicht im markierten Flachwasser
- Untergrund
- Steiniges Flachwasser, weiter draußen dichter Pflanzenbewuchs
- Gesuchter Gegenstand
- Ehering
- Material
- 585er Weißgold, handgeschmiedet
- Verlustursache
- Beim Ballspielen vom Finger geflogen
- Suchtechnik
- Metalldetektor im Flachwasser, danach Tauchboje und Pinpointer im tieferen Bereich
- Suchdauer
- fast zwei Stunden im Flachwasser, danach der Treffer weiter draußen
- Ergebnis
- Ehering geborgen – der Besitzer war bereits auf dem Rückweg nach München
- Einsatzdatum
- 17. August 2026
- Ringjäger vor Ort
- Patrik
- Region
- Sachsen