← Alle Erfolge

Handtasche nach zwei Tagen aus dem Werdersee geborgen

Zwei Männer am Ufer des Werdersees, einer hält geborgene Handtasche mit Schlüsselbund hoch, beide zeigen Daumen hoch, im Vordergrund eine Unterwasserdrohne.

Zwei Tage, eine Handtasche, ein Autoschlüssel und mehrere wichtige Dokumente: Dieser Einsatz am Werdersee in Bremen brauchte Unterwasserdrohne, Metalldetektor und einen zweiten Anlauf.

Ein Kanu, eine Tasche, viel Verlust

Der Werdersee in Bremen war gleich zwei Tage lang unser Einsatzort. Bei einer Kanufahrt war eine Handtasche in die Weser gefallen – und mit ihr eine ganze Reihe wichtiger Dinge. Schon am ersten Tag konnten wir zwei iPhones bergen, die zusammen mit der Tasche im Wasser gelandet waren.

Was in der Tasche steckte

In der Handtasche selbst steckte allerdings noch mehr: ein Autoschlüssel, ein Portemonnaie und mehrere wichtige Dokumente. Genau danach machte sich unser Mitglied Patrik am zweiten Tag erneut auf den Weg.

Bei so einem Fall geht es ausnahmsweise nicht um Erinnerungswert, sondern um handfeste Folgen: Ein Autoschlüssel kostet im Ersatz je nach Modell erheblich, Ausweise und Dokumente bedeuten Behördengänge. Deshalb lohnt sich eine Suche im Wasser auch dann, wenn kein Gold im Spiel ist.

Erst die Drohne, dann der Metalldetektor

Zunächst wurde das Suchgebiet mit unserer Unterwasserdrohne abgesucht. Ein erster vielversprechender Fund entpuppte sich dann als alter Hut – so etwas gehört bei einer Suche im Wasser eben dazu. Danach ging Patrik systematisch mit dem Metalldetektor unter Wasser vor. Schon nach wenigen Minuten kam ein deutliches Signal.

Diese Kombination hat sich für uns bewährt: Die ROV-Drohne zeigt den Grund live am Monitor und spart das blinde Absuchen großer Flächen. Was sie nicht kann, ist unter einer Schlammschicht sehen – dafür braucht es den Detektor und am Ende die eigenen Hände.

Abtauchen und bergen

Beim Abtauchen ließ sich die vermisste Tasche ertasten und schließlich vorsichtig bergen. Damit waren nach zwei Tagen sämtliche verlorenen Gegenstände wieder da, und der Einsatz endete trotz Regen mit einem glücklichen Abschluss.

Für uns ist genau das der Grund, warum wir ehrenamtlich unterwegs sind: Ein Autoschlüssel, wichtige Papiere und persönliche Dinge lassen sich nicht so einfach ersetzen. Wenn wir sie zurückgeben können, hat sich jede Minute im Wasser gelohnt.

Am Werdersee, an der Weser und im gesamten Bremer Stadtgebiet sind wir regelmäßig im Einsatz. Und für alle, die im Wasser etwas verlieren, das kein Schmuck ist: Handy, Schlüssel, Tasche, Brille – all das holen wir genauso heraus.

Bilder zum Auftrag

Tasche im Werdersee verloren – was jetzt hilft

Wer eine Tasche im Werdersee verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt sie liegen, wo sie hineingefallen ist. Fortgespült wird sie nicht — sie sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.

Eine Tasche ist für uns ein dankbarer Fall: Sie ist groß, sie sinkt an Ort und Stelle, und ihr Inhalt – Schlüssel, Handy, Münzen – meldet sich am Metalldetektor gleich mehrfach. Sie kann allerdings über den Grund geschleift werden, sodass sich der Inhalt verteilt; dann suchen wir nicht einen Punkt, sondern die Fläche drumherum. Merk dir die Stelle und wühle nicht selbst im Grund.

Ratgeber: Ring im See verloren →

Tasche im Werdersee verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche im Werdersee ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Bremen und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Tasche im Werdersee verloren

Kann man eine Tasche, der im Werdersee verloren ging, wiederfinden?

Ja – das ist für uns Alltag. Bis etwa anderthalb Meter Wassertiefe arbeiten wir mit wasserdichtem Metalldetektor und Siebschaufel vom Ufer aus; wird es tiefer oder trüb, gehen Taucher rein oder die ROV-Unterwasser-Drohne zeigt uns den Grund live am Monitor. Gold und Platin geben unter Wasser ein sauberes Signal. Entscheidend ist eigentlich nur, dass sich die Verluststelle im Werdersee auf ein paar Meter eingrenzen lässt – dann ist der Rest Handwerk.

Ich habe eine Tasche im Werdersee verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du sie zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche im Werdersee auch noch nach Tagen oder Wochen?

Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.

Sucht ihr im Werdersee auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem verlorenen Stück sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.