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Gehstock aus dem Wasser in Garbsen geborgen

Schwarze ROV-Unterwasserdrohne mit gelbem Kabel und ein LEKI-Gehstock mit roter Spitze auf einem Holzsteg am Wasser.

Ein Gehstock statt eines Rings, eine Angelschnur in der Drohne und Sicht nahe null: Dieser Einsatz an der Wasserskianlage in Garbsen in Niedersachsen war in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich.

Kein Ring, sondern ein Gehstock

An der Wasserskianlage in Garbsen wartete diesmal ein Einsatz, der so gar nicht ins übliche Bild vom verlorenen Ring passte: Einer Dame war einer ihrer beiden LEKI-Gehstöcke ins Wasser gefallen. Vermutlich rutschte er zwischen zwei schwimmenden Plattformen hindurch und verschwand darunter im Gewässer.

Für die Besitzerin war der Verlust alles andere als nebensächlich. Ein Gehstock ist kein Schmuckstück, aber ein Hilfsmittel, auf das man angewiesen ist – und LEKI-Stöcke sind einzeln nicht ohne Weiteres zu ersetzen.

Warum hier die Drohne ran musste

Unser Mitglied Patrik machte sich mit der ROV-Unterwasserdrohne an die Suche. Einfach war die Bergung nicht. Die warmen Temperaturen hatten die Sicht unter Wasser stark eingetrübt, und unter der Anlage erschwerten zahlreiche Metallstreben das Manövrieren. Beim ersten Versuch verfing sich die Drohne sogar in einer Angelschnur, die erst wieder gelöst werden musste, bevor es weitergehen konnte.

Ein Metalldetektor hätte hier wenig gebracht: Unter einer Wasserskianlage steckt so viel Stahl in Streben und Verankerungen, dass jedes Signal untergeht. Und ein Gehstock besteht überwiegend aus Aluminium und Kunststoff – auch das meldet sich schlecht. In solchen Fällen ist die Kamera das bessere Werkzeug: sehen statt hören.

Der zweite Anlauf

Beim zweiten Anlauf klappte es dann: Der Gehstock war geortet, und Patrik konnte ihn vorsichtig nach oben holen und der Besitzerin zurückgeben. Auf dem Steg lagen am Ende die geborgene Stütze mit ihrer roten Spitze und daneben die Technik, die sie wieder ans Tageslicht gebracht hat.

Nicht nur Ringe

Für uns ist genau das der Grund, warum wir ehrenamtlich unterwegs sind. Ob Ring oder Gehstock – wenn etwas Wichtiges im Wasser verschwindet, hilft es, Leute zu kennen, die mit Metalldetektor und Unterwasserdrohne nachschauen. Auch dieser Einsatz endete mit einem glücklichen Wiedersehen.

Am Blauen See in Garbsen, am Maschsee, am Steinhuder Meer und an den Gewässern rund um Hannover sind wir im Einsatz. Und falls du dich fragst, ob dein Fall zu ungewöhnlich ist: Frag einfach. Wir haben Handys, Schlüssel, Brillen, Uhren und eben auch Gehstöcke aus dem Wasser geholt.

Gehstock im Blauen See in Garbsen verloren – was jetzt hilft

Wer einen Wertgegenstand im Blauen See in Garbsen verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt er liegen, wo er hineingefallen ist. Fortgespült wird er nicht — er sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.

Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und nicht selbst im Grund wühlen – das drückt Gegenstände tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.

Ratgeber: Ring im See verloren →

Gehstock im Blauen See in Garbsen verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche im Blauen See in Garbsen ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Niedersachsen und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Gehstock im Blauen See in Garbsen verloren

Kann man einen Gehstock, der im Blauen See in Garbsen verloren ging, wiederfinden?

Sehr wahrscheinlich ja – wir suchen längst nicht nur nach Schmuck. Wie wir vorgehen, hängt am Material: Metall meldet der wasserdichte Metalldetektor, bei Kunststoff, Aluminium oder Holz übernimmt die ROV-Unterwasser-Drohne, die den Grund per Kamera absucht und Leichtes mit dem Greifarm gleich mitnimmt. Beschreib uns einfach, worum es geht – wir sagen dir vorab ehrlich, ob es machbar ist.

Ich habe einen Gehstock im Blauen See in Garbsen verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche im Blauen See in Garbsen auch noch nach Tagen oder Wochen?

Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.

Sucht ihr im Blauen See in Garbsen auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem verlorenen Stück sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.