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Ehering im Tankumsee geborgen – glücklich zurückgegeben

Selfie von drei Personen am Ufer eines Sees unter bewölktem Himmel; eine Frau rechts zeigt lächelnd ihre Hand mit dem Ring.

Zwei Ringe gingen beim Volleyball im Tankumsee in Niedersachsen ab. Den einen fand die Familie selbst – beim Ehering brauchte es den Metalldetektor.

Ein Schlag, zwei Ringe

Beim Volleyballspielen am Tankumsee passierte einer Dame ein kleines Missgeschick mit großen Folgen: Beim Schlag auf den Ball rutschten ihr gleich zwei Ringe vom Finger und landeten im Wasser. Den Bernsteinring konnte die Familie nach rund einer halben Stunde eigener Suche noch selbst aufspüren – der Ehering aber blieb verschwunden.

Dass der Bernsteinring gefunden wurde und der Ehering nicht, hat einen einfachen Grund: Bernstein ist hell und leicht, er liegt oben auf und fällt im Wasser auf. Ein schmaler Goldring sinkt dagegen sofort in den Sand ein und ist optisch weg – selbst wenn man direkt darüber steht.

Die Stelle war eingrenzbar

Weil der Verlust sofort bemerkt wurde, ließ sich das Suchgebiet glücklicherweise gut eingrenzen. Bei uns landen solche Hilferufe oft, und wir rücken dann ehrenamtlich aus, um mit dem Metalldetektor zu suchen. So machte sich am nächsten Tag unser Mitglied Patrik auf den Weg zum See.

Die Suche mit dem Metalldetektor

Vor Ort ging Patrik das Areal systematisch ab, Bahn für Bahn. Schon nach wenigen Minuten kam das erlösende Signal – und tatsächlich lag der Ehering noch auf dem Seegrund. Er ließ sich unbeschädigt bergen und der überglücklichen Besitzerin direkt zurückgeben.

Was dieser Fall zeigt

Dieser Einsatz zeigt einmal mehr: Selbst wenn die Fundstelle ungefähr bekannt ist, ist ein Ring unter Wasser ohne die passende Ausrüstung kaum wiederzufinden. Umso schöner, wenn ein verlorenes Stück am Ende wieder am Finger seiner Besitzerin sitzt.

Am Tankumsee bei Isenbüttel im Landkreis Gifhorn, am Dümmer, am Maschsee und an den Seen in ganz Niedersachsen sind wir den Sommer über unterwegs. Und ein Tipp, der sich aus diesem Fall ergibt: Ringe vor dem Volleyballspielen abnehmen. Beim Schlag öffnet sich die Hand ruckartig, und im kühlen Wasser sind die Finger ohnehin schmaler.

Ring im Tankumsee verloren – was jetzt hilft

Wer einen Ring im Tankumsee verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt er liegen, wo er hineingefallen ist. Fortgespült wird er nicht — er sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.

Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und vor allem nicht selbst im Grund wühlen – jede Handbewegung drückt den Ring tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.

Ratgeber: Ring im See verloren →

Ratgeber: Ehering verloren – was tun? →

Ring im Tankumsee verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche im Tankumsee ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Niedersachsen und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Ring im Tankumsee verloren

Kann man einen Ring, der im Tankumsee verloren ging, wiederfinden?

Ja – das ist für uns Alltag. Bis etwa anderthalb Meter Wassertiefe arbeiten wir mit wasserdichtem Metalldetektor und Siebschaufel vom Ufer aus; wird es tiefer oder trüb, gehen Taucher rein oder die ROV-Unterwasser-Drohne zeigt uns den Grund live am Monitor. Gold und Platin geben unter Wasser ein sauberes Signal. Entscheidend ist eigentlich nur, dass sich die Verluststelle im Tankumsee auf ein paar Meter eingrenzen lässt – dann ist der Rest Handwerk.

Ich habe einen Ring im Tankumsee verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche im Tankumsee auch noch nach Tagen oder Wochen?

Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.

Sucht ihr im Tankumsee auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.