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Zwei Verlobungsringe aus dem Luisenbad zurück

Zwei Männer am Sandstrand eines Badesees, einer hält zwei Ringe in der offenen Hand, im Hintergrund Badegäste im Wasser.

Am Freitag verlor eine Dame im Luisenbad in Schenefeld gleich zwei Ringe auf einmal: ihren eigenen Verlobungsring und den ihres Mannes. Beim Spielen mit ihrem Kind rutschten beide unbemerkt vom Finger und verschwanden im Sand des Nichtschwimmerbereichs. Wer schon einmal am Strand etwas im Sand verloren hat, weiß, wie aussichtslos das mit bloßem Auge wirkt.

Heute machte sich Patrik aus unserem Team mit dem Metalldetektor auf den Weg nach Schenefeld, um bei der Suche zu helfen. Der Badesee war an diesem Tag gut besucht, doch das erste vielversprechende Signal ließ nicht lange auf sich warten. Wenige Minuten später lag der erste Silberring schon in seiner Hand.

Der zweite Ring befand sich rund zweieinhalb Meter entfernt. Weil beide Ringe denselben Leitwert auf dem Detektor anzeigten, konnte Patrik gezielt weitersuchen – und wurde auch beim zweiten fündig.

Kurz darauf hielt er beide Verlobungsringe in den Händen. Die Besitzerin hatte die ganze Zeit vom Ufer aus mitgefiebert und war überglücklich, ihre Ringe nach so kurzer Zeit wieder entgegennehmen zu können. Genau solche Momente sind der Grund, warum wir ehrenamtlich losziehen – ein zurückgegebener Verlobungsring bedeutet weit mehr als nur ein Stück Metall.