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Ehering im Badesee – Fund trotz Algen und Abbruchkante

Drei Personen am bewaldeten Badesee halten einen goldenen Ring in die Kamera und zeigen Daumen hoch.

Ein Ehering war in einem Badesee ins Wasser gerutscht – und an genau so einem Ort wird die Suche schnell zur Geduldsprobe. Tim wurde gerufen und machte sich daran, die Stelle einzugrenzen, an der der Ring verloren gegangen war.

Das war leichter gesagt als getan. Vor Ort sprach kaum jemand Deutsch, und so ließ sich der Verlustbereich nur mühsam abstecken. Im Wasser machten dichte Algen das Absuchen zusätzlich schwer, und direkt hinter dem flachen Ufer fiel der Grund an einer steilen Abbruchkante stark ab. Unter solchen Bedingungen kann ein kleiner Ring schnell unerreichbar werden.

Die Aussichten waren also alles andere als gut. Tim ließ sich davon aber nicht abbringen und arbeitete den vermuteten Bereich Stück für Stück mit dem Metalldetektor ab.

Und dann kam der Moment, mit dem nach den ersten Eindrücken kaum noch jemand gerechnet hatte: Der Ehering lag trotz aller Widrigkeiten tatsächlich noch dort, wo er verloren gegangen war. Wir konnten ihn bergen und zurückgeben.

Genau für solche Fälle sind wir als Team ehrenamtlich unterwegs. Ein Ehering ist eben mehr als nur ein Stück Metall, und wenn er nach so einer Suche wieder am Finger landet, ist die Mühe jede Minute wert.

Ratgeber: Ehering verloren – was tun? →

Etwas verloren? Wir kommen vorbei

Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und suchen bundesweit nach Ringen, Ketten, Uhren, Schlüsseln und allem anderen aus Metall. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen zur Suche

Kann man einen Ring wiederfinden, wenn er verloren gegangen ist?

Ja, und zwar ziemlich zuverlässig. Ein Ring bleibt an Land dort liegen, wo er hingefallen ist. Wir gehen die Fläche mit dem Metalldetektor in überlappenden Bahnen ab, grenzen jedes Signal mit dem Pinpointer auf wenige Zentimeter ein und heben nur ein handtellergroßes Stück Grasnarbe aus. Auch nach Wochen finden wir so noch, was längst abgeschrieben war.

Ich habe einen Ring verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich vor Ort, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche auch noch nach Tagen oder Wochen?

Ja, auf jeden Fall. An Land bewegt sich nichts von allein – es liegt noch genau da, wo es hingefallen ist. Wir haben Stücke nach Monaten und nach Jahren noch gefunden. Das Einzige, was eine Suche wirklich erschwert, ist Umgraben, Aufschütten oder Überbauen.

Was sucht ihr außer Ringen noch?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.