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Goldener Ehering in Sankt Peter-Ording wiedergefunden

Vier Personen, zwei Erwachsene und zwei Jungen, hocken im Gras vor Bäumen. Auf einer offenen Handfläche liegt ein goldener Ring, ein Junge hält einen Metalldetektor.

Manchmal kommt ein Einsatz mitten in den Feierabend. Patrik war mit seiner Familie im Urlaub in Sankt Peter-Ording, als während des Abendessens das Handy klingelte: Felix von den Ringrettern fragte, ob er spontan bei einer Ringsuche auf einem Spielplatz helfen könne. Der Metalldetektor war natürlich im Gepäck, und der Einsatzort lag nur wenige Minuten entfernt. Also ging es direkt nach dem Essen los.

Der goldene Ehering war rund fünf Stunden zuvor beim Volleyballspielen verloren gegangen. Acht Personen hatten den Spielplatz da schon fast zwei Stunden lang abgesucht — ohne Erfolg. Wenn so viele Augen vergeblich suchen, ist die Hoffnung oft schon klein. Genau in solchen Momenten lohnt sich der Griff zum Detektor und ein frischer Blick auf die Lage.

Zuerst kontrollierte Patrik die vermutete Flugrichtung des Balls. Dort meldete der Detektor aber nur Müllsignale, vom Ring keine Spur. Also änderte er die Strategie und weitete das Suchgebiet aus, mit jedem Durchgang in größeren Kreisen.

Und dann kam es, wie es manchmal kommt: Der Ehemann stand auf einmal genau vor seinem Ring und entdeckte ihn mit bloßem Auge oben auf der Grasnarbe. Er lag rund sieben Meter von der vermuteten Verluststelle entfernt — aber in einer ganz anderen Richtung, als alle gedacht hatten.

Dass ein verlorener Ehering am Ende doch wieder in der Hand seines Besitzers liegt, ist jedes Mal ein guter Grund, ehrenamtlich loszuziehen. Auch im Urlaub.