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Ehering am Hartenbergsee – ein überraschendes Happy End

Zwei Männer am Sandstrand eines Badesees, einer hält einen Ring hoch, der andere zeigt darauf, im Hintergrund viele Badegäste im Wasser.

An den Hartenbergsee bei Vechta wurde Patrik zu einem Einsatz gerufen. Eine Gruppe Freunde hatte dort am Vortag gefeiert, als beim Ballwerfen ein Ehering im Badesee verloren ging. Trotz intensiver eigener Suche blieb der Ring zunächst verschwunden.

Am nächsten Tag machte sich Patrik aus dem Team auf den Weg zum See. Einfach waren die Bedingungen nicht: Bei sommerlichen Temperaturen war der Badesee brechend voll, und das mögliche Suchgebiet entsprechend groß. Weil der Ball während des Spiels kreuz und quer durchs Wasser geflogen war, ließ sich die Verluststelle kaum eingrenzen.

Patrik begann deshalb im etwas tieferen Wasser und arbeitete sich mit dem Metalldetektor Bahn für Bahn in Richtung Ufer vor – soweit das zwischen den zahlreichen Badegästen überhaupt möglich war.

Währenddessen halfen auch einige Freunde des Ringbesitzers bei der Suche mit. Patrik gab ihnen seinen Pinpointer, mit dem zunächst aber nur Kronkorken und Münzen aus dem flachen Wasser zum Vorschein kamen – das Übliche, das sich in einem viel besuchten Badesee so ansammelt.

Schließlich nahm der Ringbesitzer den Pinpointer selbst in die Hand. Sein erstes Signal hielt er noch für einen weiteren Kronkorken. Doch als er ins Wasser griff, traute er seinen Augen kaum: Statt eines Kronkorkens hielt er seinen eigenen Ehering in der Hand.

Für uns war das ein außergewöhnlicher Moment. Vermutlich waren bereits Hunderte Badegäste über die Stelle gelaufen, und am Ende fand ausgerechnet der Besitzer selbst seinen Ring wieder – mit etwas Unterstützung und dem richtigen Suchgerät. Genau dafür sind wir ehrenamtlich unterwegs: damit ein verloren geglaubtes Stück wieder dort ist, wo es hingehört.