Hofübergabe & Erbe
Beim Übergeben des Elternhauses kommt eine alte Geschichte hoch: „Irgendwo hier soll noch etwas im Boden liegen." Genau solchen Erzählungen gehen wir nach.
In vielen Familien hält sich eine Geschichte: Früher wurde etwas im Garten, im Keller oder auf dem Hof vergraben – und nie wieder geborgen. Wenn du so eine Spur hast, gehen wir ihr nach. In Ruhe geplant, mit Metalldetektor und Tiefensonde, ehrenamtlich und aus echter Leidenschaft am Suchen.
Eine geplante Suche nach etwas, das vor langer Zeit bewusst vergraben oder versteckt wurde – Münzen, Schmuck, Erbstücke, eine Dose im Boden.
Kein frisch verlorener Ring. Ist dir gerade eben etwas weggekommen, geht es schneller über die Auftragssuche.
Zur Auftragssuche →Ehrenamtlich, systematisch und in Ruhe. Erst recherchieren und eingrenzen, dann gezielt und schonend suchen.
Ein eingrenzbarer Bereich und ein paar konkrete Hinweise. Je mehr du beisteuern kannst, desto besser.
Nicht jeder Schatz glänzt sofort. Oft ist es der bedeutungsvollste Fund, der zählt – nicht der größte: die Münzsammlung des Großvaters, der Ehering der Urgroßmutter, eine Blechdose mit Wertsachen, die in unsicheren Zeiten im Garten versenkt wurde. Ein Familienschatz ist Eigentum mit Geschichte. Genau deshalb gehen wir solche Suchen mit besonderer Sorgfalt an.
Der Unterschied zur normalen Suche: Hier ist nichts gerade eben verloren gegangen. Es geht um eine bewusst geplante Suche nach etwas Vergrabenem. Das verändert das Vorgehen – wir recherchieren mehr, klären vorher die Rechtslage und nehmen uns Zeit. Kein Stress, kein Countdown.
Ist dir hingegen gerade eben etwas vom Finger gerutscht? Dann bist du bei unserer Auftragssuche richtig – da zählt jede Stunde.
So unterschiedlich die Familien sind – die Auslöser ähneln sich. Diese Anlässe bringen Menschen am häufigsten zu uns.
Beim Übergeben des Elternhauses kommt eine alte Geschichte hoch: „Irgendwo hier soll noch etwas im Boden liegen." Genau solchen Erzählungen gehen wir nach.
Ein neues Grundstück bringt manchmal alte Geheimnisse mit – ein Hinweis der Vorbesitzer, eine Andeutung aus der Nachbarschaft, eine Notiz auf dem Dachboden.
Beim Räumen tauchen Briefe, Skizzen oder Fotos auf, die auf ein Versteck im Garten, im Keller oder unter der alten Scheune hindeuten.
Wertsachen, die in unsicheren Zeiten bewusst vergraben und nie wieder geborgen wurden – ein Motiv, das in erstaunlich vielen Familien vorkommt.
Bevor Bagger anrücken oder die neue Terrasse gegossen wird: lieber vorher gründlich absuchen, was über Jahrzehnte im Boden lag.
Eine alte Karte, eine Handzeichnung, ein Foto vom früheren Garten. Erst ein konkreter Anhaltspunkt macht eine Suche wirklich aussichtsreich.
Lange bevor es selbstverständlich war, sein Geld zur Bank zu tragen, behalfen sich Familien anders. In Krisen- und Kriegszeiten, bei Misstrauen gegenüber Banken oder einfach „für schlechte Tage" wanderten Münzen, Schmuck und Dokumente in Blechdosen, Einmachgläser oder Tontöpfe – und von dort in den Boden. Vieles davon wurde nie wieder geborgen, weil die Person, die es vergraben hatte, das Wissen mit ins Grab nahm.
Wer etwas vergräbt, sucht sich fast immer einen Punkt, den er wiederfindet – nah an etwas, das sich nicht so leicht verändert: an einer Mauerecke, einem Zaunpfosten, einem alten Baum, am Brunnen, an der Türschwelle oder im Keller. Genau diese dauerhaften Marker sind später unsere besten Anhaltspunkte.
Eine geplante Suche lebt von der Vorarbeit. Das Wichtigste: die Stelle nicht vorschnell verändern – und alle Hinweise zusammentragen, die du finden kannst.
Kein Stress dabei – lass uns das gemeinsam und in Ruhe planen. Je mehr du beisteuerst, desto gezielter können wir suchen.
Alles, was Metall enthält, lässt sich grundsätzlich orten. Bei Familienschätzen sind das am häufigsten:
Stoßen wir auf etwas, das geschichtlich bedeutsam sein könnte, bleibt es an Ort und Stelle und wird gemeldet – mehr dazu unter Recht & Eigentum.
Welche Ausrüstung passt, hängt davon ab, was gesucht wird und wie tief es liegt. Kleine Objekte nahe der Oberfläche finden wir mit dem Metalldetektor. Für größere, tiefer vergrabene Behälter oder Horte nutzen wir eine Tiefensonde, die deutlich weiter in den Boden reicht. Liegt etwas in Teich, Brunnen oder Bach, schicken wir unsere Unterwasserdrohne hinab – ohne dass jemand ins Wasser muss.
Wir versprechen keine Wunder. Stark mineralisierter Boden senkt die Reichweite und erzeugt Störsignale, und liegt etwas sehr tief und enthält kein Metall, stößt auch die beste Technik an ihre Grenzen. Genau diese ehrliche Einschätzung bekommst du von uns vorab – statt vollmundiger Tiefen-Versprechen.
Wir sagen dir vorab offen, wie wir die Chancen einschätzen, und suchen dann sorgfältig und systematisch. Was wir nicht versprechen, ist ein garantierter Fund – denn das hängt von Tiefe, Boden, Material und davon ab, wie sehr sich der Ort seit dem Vergraben verändert hat. Ehrlichkeit ist uns lieber als ein leeres Versprechen.
Die gute Nachricht zuerst: Steht fest, dass das Vergrabene aus deiner Familie stammt, oder sind die Erben bekannt, handelt es sich rechtlich nicht um einen herrenlosen Schatz. Das Eigentum ist durch das Vergraben nie erloschen – der Fund gehört dir beziehungsweise dem Nachlass, nicht dem Sucher. Die hälftige „Schatz"-Teilung nach § 984 BGB greift nur, wenn der frühere Eigentümer überhaupt nicht mehr zu ermitteln ist.
Zwei Dinge klären wir trotzdem vorab: ob je nach Bundesland eine Nachforschungsgenehmigung nötig ist, und wie wir mit möglichen Bodendenkmälern umgehen. Beides erklären wir ausführlich – mit Quellen.
Du erzählst uns kurz, worum es geht – was vermutet wird, wo ungefähr und woher die Spur stammt.
Gemeinsam schauen wir auf Erzählungen, Fotos, Skizzen und alte Lagepläne und grenzen den Suchbereich so weit wie möglich ein.
Wir klären vorab, ob eine Genehmigung nötig ist, und stimmen den Termin mit einem Sucher aus deiner Region ab.
Vor Ort stecken wir den Bereich ab und gehen ihn in überlappenden Bahnen ab. Mit dem Pinpointer lokalisieren wir ein Signal centimetergenau, bevor überhaupt ein Spaten zum Einsatz kommt.
Wird etwas gefunden, legen wir es vorsichtig in Schichten frei, ohne den Behälter zu beschädigen, stellen die Grasnarbe wieder her und übergeben dir den Fund direkt.
Etwas, das vor längerer Zeit bewusst vergraben oder versteckt wurde – Münzen, Schmuck, Erbstücke, eine Dose mit Wertsachen. Es geht also nicht um einen Ring, der dir gerade eben verloren gegangen ist, sondern um eine geplante Suche nach etwas aus deiner Familiengeschichte.
Je besser, desto besser. Ein eingrenzbarer Bereich ist die wichtigste Voraussetzung. Jede Erinnerung hilft: eine Erzählung, ein altes Foto, eine Skizze, frühere Zäune oder Gebäude. Eine reine Vermutung ohne jeden Anhaltspunkt auf einer großen Fläche ist ehrlich gesagt schwierig – das sagen wir dir vorher offen. So bereitest du dich vor.
Kleine Objekte wie Münzen oder Ringe erfasst ein Metalldetektor je nach Boden nur oberflächennah. Für größere, tiefer liegende Behälter setzen wir eine Tiefensonde ein, die deutlich weiter in den Boden reicht. Wie tief genau, hängt von Objektgröße, Material und Boden ab – feste Versprechen wären unseriös. Technik & Tiefe im Detail.
Bei einer modernen, bekannten Sache aus deiner Familie ist die Suche auf deinem eigenen Grund grundsätzlich unproblematisch. Sobald aber gezielt nach möglichen Bodendenkmälern gesucht wird, kann eine denkmalrechtliche Nachforschungsgenehmigung nötig sein – das ist Ländersache und gilt unabhängig vom Eigentum. Wir klären das vorab. Alles zu Recht & Eigentum.
Steht fest, dass das Vergrabene aus deiner Familie stammt oder sind die Erben bekannt, ist es kein herrenloser Schatz – es gehört dir beziehungsweise dem Nachlass, nicht dem Sucher. Die bekannte hälftige Teilung nach § 984 BGB greift nur, wenn der frühere Eigentümer nicht mehr zu ermitteln ist. Rechtslage nachlesen.
Funde mit möglichem geschichtlichem Wert – ein Bodendenkmal – bleiben an Ort und Stelle liegen und werden der Denkmalbehörde gemeldet. Sie werden nicht einfach eingesteckt. Das gehört für uns zum sauberen Vorgehen dazu.
Das hängt vor allem davon ab, wie gut sich die Stelle eingrenzen lässt. Ein klar umrissener Bereich ist oft an einem Termin abgesucht. Sehr große, unklare Flächen sind ehrenamtlich nur begrenzt machbar – deshalb ist die Vorarbeit so wichtig.
Das kann passieren – einen Fund garantieren wir nicht und würden es nie versprechen. Wir schätzen vorab ehrlich ein, wie aussichtsreich eine Suche ist, und sagen offen, wenn wir wenig Chancen sehen. Was wir zusagen, ist eine sorgfältige, systematische Suche.
Wir suchen ehrenamtlich und aus Leidenschaft – verdienen wollen wir daran nichts. Es entstehen lediglich Auslagen wie die Anfahrt, die vorab gemeinsam mit deinem Sucher besprochen werden. Bedingungen ansehen.
§ 984 BGB, Schatzregal, Nachforschungsgenehmigung und Meldepflicht – verständlich und mit Quellen.
Mehr erfahren →Typische Verstecke, alte Karten und Luftbilder – und wie du die Stelle vor der Suche eingrenzt.
Mehr erfahren →Detektor, Tiefensonde, Bodenphysik und eine behutsame Bergung, die dein Grundstück schont.
Mehr erfahren →Erzähl uns deine Geschichte – wir nehmen uns Zeit und schätzen ehrlich ein, ob und wie sich eine Suche lohnt.