Ring in Grünheide verloren
Drei Stunden im Werlsee bei Grünheide in Brandenburg, der Grund voller Metallmüll, die Verluststelle unbekannt – und ganz am Ende, beim Herausgehen aus dem Wasser, kam das Signal.
Ein selbst entworfener Ring
Uns erreichte ein Hilferuf von einer Frau, die Ihren Ring, den sie selbst entworfen beim Baden im Werlsee verloren hatte. Zuvor hatte sie bereits im Internet einige Auftragssucher ausfindig machen können, welche ihr aber zu unseriös erschienen. Als sie aber in der Zeitung einen Artikel von unserem Jäger Steven las, kontaktierte sie uns sofort und bat uns, für sie den Ring zu suchen.
Warum diese Suche so schwierig war
Steven war zuerst an der Badestelle auf der anderen Seite vom See und fuhr dann zu ihr an die richtige Stelle. Da die Auftraggeberin, den Verlustort nicht konkret eingrenzen konnte, war es schwierig für Steven, den Ring zu finden. Der See war voll mit Müll, aber nach drei Stunden intensiver Suche, fand Steven den Ring auf dem Weg raus aus dem Wasser.
Zwei Dinge kamen hier zusammen, die jede Seesuche in die Länge ziehen. Erstens der unklare Verlustort: Ohne festen Punkt muss man die ganze Badestelle abarbeiten statt eines Kreises von wenigen Metern. Und zweitens der Müll – an beliebten Badeseen in Brandenburg liegen Kronkorken, Dosenreste und Folien im Grund. Jedes Stück meldet sich am Detektor, jedes muss geprüft werden.
Dass der Ring ausgerechnet auf dem Weg aus dem Wasser kam, ist typisch: Der Bereich, den man zuletzt durchläuft, ist oft der, den man zuerst übersehen hat.
Ein kleiner Scherz zum Schluss
Steven zeigte der Auftraggeberin nicht sofort, dass er den Ring bereits gefunden hat. Er verließ das Wasser und meinte, dass er nun keine Lust mehr hätte und dies kein Sinn mehr ergeben würde. Doch dann zog er den Ring aus dem Scoop und die Freude war riesig.
Am Werlsee, am Liepnitzsee, am Müggelsee und an den Seen rund um Berlin und in Brandenburg sind wir regelmäßig im Einsatz. Und wenn dir andere Anbieter unseriös vorkommen: Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk, wir sagen dir vorher ehrlich, wie wir die Chancen einschätzen, und ein Finderlohn bleibt freiwillig.
Ring im Werlsee verloren – was jetzt hilft
Wer einen Ring im Werlsee verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt er liegen, wo er hineingefallen ist. Fortgespült wird er nicht — er sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.
Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und vor allem nicht selbst im Grund wühlen – jede Handbewegung drückt den Ring tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.
Ring im Werlsee verloren? Wir kommen vorbei
Diese Suche im Werlsee ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Brandenburg und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.
Häufige Fragen: Ring im Werlsee verloren
Kann man einen Ring, der im Werlsee verloren ging, wiederfinden?
Ja – das ist für uns Alltag. Bis etwa anderthalb Meter Wassertiefe arbeiten wir mit wasserdichtem Metalldetektor und Siebschaufel vom Ufer aus; wird es tiefer oder trüb, gehen Taucher rein oder die ROV-Unterwasser-Drohne zeigt uns den Grund live am Monitor. Gold und Platin geben unter Wasser ein sauberes Signal. Entscheidend ist eigentlich nur, dass sich die Verluststelle im Werlsee auf ein paar Meter eingrenzen lässt – dann ist der Rest Handwerk.
Ich habe einen Ring im Werlsee verloren – was soll ich jetzt tun?
Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.
Lohnt sich eine Suche im Werlsee auch noch nach Tagen oder Wochen?
Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.
Sucht ihr im Werlsee auch nach anderen Dingen?
Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.
Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?
Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.
Einsatzdaten
- Ort
- Grünheide
- Gewässer / Fläche
- Werlsee
- Verlustort
- Badestelle – die genaue Stelle war nicht eingrenzbar
- Untergrund
- Seegrund, stark mit Metallmüll belastet
- Gesuchter Gegenstand
- Ring
- Besonderheit
- Von der Besitzerin selbst entworfen
- Verlustursache
- Beim Baden im See verloren
- Suchtechnik
- Wasserdichter Metalldetektor und Scoop, im Wasser gesucht
- Suchdauer
- rund drei Stunden
- Ergebnis
- Ring beim Herausgehen aus dem Wasser geortet und zurückgegeben
- Einsatzdatum
- 14. September 2023
- Ringjäger vor Ort
- Steven
- Region
- Brandenburg