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Ehering in München verloren

Erfolgsfoto der Ringjäger: der nachts aus einem Münchner Fluss geborgene Ehering aus Weißgold.

Peter hatte den Ring in der Hand – nur war es der falsche. Dieser nächtliche Einsatz an einem Münchner Fluss dauerte danach noch einmal Stunden.

Ein Hilferuf am Samstagabend

Am Abend des 2. September erreichte uns um 18 Uhr ein verzweifelter Hilferuf. Durch schnelle interne Vermittlung kam der Erstkontakt sehr schnell zustande. Bei diesem telefonischen Gespräch ließ unser Jäger Peter sich die Verlustumstände erklären, und ihm wurde außerdem erzählt, dass eine Passantin aus einer Gruppe, die dort ebenso ganz zufällig den Samstagnachmittag verbrachte, uns empfohlen hatte.

Nachdem Peter sein Auto aufgetankt und seine Gerätschaften zusammen hatte, ist er zur Suche nach dem Ring und zu einem neuen Abenteuer gestartet.

Kurz nach 21:00 Uhr, es war bereits dunkel geworden, ist er zum vereinbarten Treffpunkt gekommen und auf unseren Auftraggeber Basti und seine Frau gestoßen, die verzweifelt bereits einige Zeit am Ufer standen. Nach kurzer Vorstellung wurde Peter dann gezeigt, wo es in etwa passiert sein musste. Das Gewässer hatte relativ starke Strömung, allerdings einen schönes kiesiges Bett an der Verluststelle.

Ein Ring – aber der falsche

Peter ging dann mit Basti und seiner Ausrüstung ins Wasser. Es ist etwas über 1 Stunde vergangen gewesen, als Peter plötzlich ein Signal hatte und dieses als den verlorenen Ring einordnete. Er holte dieses Signal aus dem Untergrund und stellte fest, dass es ein Ring aus Gelbgold gewesen war. Er zeigte Basti diesen Fund - Er meinte aber gleich, seiner ist Weißgold. Somit ging die Suche weiter.

Dass unterwegs ein fremder Ring auftaucht, ist an beliebten Badestellen keine Seltenheit – verlorene Ringe liegen dort oft jahrelang. Für die Suche bedeutet das: Ein Fund ist erst dann ein Erfolg, wenn der Besitzer ihn bestätigt. Deshalb fragen wir immer nach Material und Aussehen, bevor es losgeht. Gelbgold und Weißgold liegen am Detektor übrigens nah beieinander – auseinanderhalten kann man sie erst in der Hand.

Nach bis zu drei Stunden

Nach ca. 2,5 bis 3 Stunden der Suche, dann das erlösende Signal und der Ring wurde gefunden.

An den Flüssen und Seen in und um München sind wir in ganz Bayern im Einsatz – auch abends und nachts. Sag uns am Telefon möglichst genau, wie dein Ring aussieht: Material, Breite, Gravur. Das erspart Umwege wie diesen.

Bilder zum Auftrag

Ring in München verloren – was jetzt hilft

Im fließenden Wasser arbeitet die Zeit gegen dich. Strömung und Kiesbett verschieben alles Stück für Stück, nach einem Hochwasser wird aus einem überschaubaren Suchfeld ein ganzer Flussabschnitt. Wer einen Ring in München verliert, sollte sich deshalb noch am selben Tag melden.

Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und vor allem nicht selbst im Grund wühlen – jede Handbewegung drückt den Ring tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.

Ratgeber: Ring im Fluss verloren →

Ratgeber: Ehering verloren – was tun? →

Ring in München verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche in München ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Bayern und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Ring in München verloren

Kann man einen Ring, der in München verloren ging, wiederfinden?

Ja. Wir suchen mit wasserdichtem Metalldetektor gegen die Strömung, tasten Rinnen und Kolke ab und sieben das Kiesbett durch. Ein Ring ist schwer genug, dass ihn ein Fluss nicht einfach mitnimmt – meist liegt er wenige Meter unterhalb der Stelle, an der er den Finger verlassen hat, fest zwischen den Steinen. Je früher wir da sind, desto kleiner ist das Suchfeld.

Ich habe einen Ring in München verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche in München auch noch nach Tagen oder Wochen?

Ja – wir holen Ringe regelmäßig auch Wochen nach dem Verlust noch aus dem Kiesbett. Ein Fluss trägt nichts Schweres einfach fort: Es sackt zwischen die Steine und bleibt dort liegen. Wir suchen dann großzügiger flussabwärts und arbeiten das Bett mit dem Metalldetektor Bahn für Bahn ab. Warte also nicht ab, weil du denkst, es sei zu spät – ruf an, wir schauen uns das an.

Sucht ihr in München auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.