Goldkette mit Anhänger beim Beachvolleyball verloren
Vor dem Spiel wollte unsere Auftraggeberin alles richtig machen: Um beim Beachvolleyball die Goldkette nicht zu verlieren, legte sie diese ab und verstaute sie - so dachte sie zumindest - an einem sicheren Ort. Leider war die Stelle nicht gut genug gewählt, denn als sie nach der Kette greifen wollte, war diese verschwunden.
Was dann folgte, kennen wir aus vielen Anfragen: Gemeinsam mit ihren Freunden suchte sie das ganze Feld ab. Doch genau hier liegt die Tücke am Strand. Schmuck sinkt überraschend schnell und tief in losen Sand ein, und jeder Schritt, jeder Sprung und jedes Wühlen verlagert die feinen Kettenglieder ein Stück weiter. Mit bloßem Auge ist eine Goldkette zwischen Millionen Sandkörnern kaum auszumachen - die Suche blieb bedauerlicherweise ohne Erfolg.
Wenn der Sand den Schmuck verschluckt
Die letzte Möglichkeit, die unsere Auftraggeberin sah, war, uns zu informieren. Genau für solche Fälle sind wir da. Bei einer Suche im Sand arbeiten wir uns Schritt für Schritt und systematisch über die betroffene Fläche, oft Bahn für Bahn, damit kein Bereich doppelt oder gar nicht abgedeckt wird. Edelmetall gibt dabei ein klares Signal, das sich aus dem Untergrund deutlich heraushört, sodass auch tief eingesunkene Stücke wieder ans Licht kommen.
Vor Ort angekommen, dauerte es keine 4 Minuten, bis unser Jäger Steven die Goldkette mit dem Anhänger im Sand fand. Was für die Verliererin nach einer verlorenen Sache aussah, war für uns ein kurzer, klarer Treffer. Alle waren glücklich und freuten sich, dass die Kette nun wieder da war, wo sie hingehört.
Solche Momente sind der Grund, warum wir das tun. Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Suchern und rücken aus, wenn am Strand, im Sand oder im Wasser ein Schmuckstück verschwindet. Wer etwas Wertvolles verloren hat, sollte die Stelle möglichst wenig durchwühlen und sich früh bei uns melden - je weniger der Sand bewegt wird, desto besser die Chancen.
Bilder zum Auftrag
Etwas verloren? Wir kommen vorbei
Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und suchen bundesweit nach Ringen, Ketten, Uhren, Schlüsseln und allem anderen aus Metall. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.
Häufige Fragen zur Suche
Kann man eine Kette wiederfinden, wenn sie verloren gegangen ist?
Ja. Ketten und Anhänger geben ein leiseres Signal als ein massiver Ring, deshalb arbeiten wir die Fläche langsamer und in engeren Bahnen ab. Dafür bleibt im stehenden Wasser und an Land alles genau dort liegen, wo es hingefallen ist. Löst sich eine Kette mit Anhänger, finden wir die Teile meist im Umkreis weniger Meter.
Ich habe eine Kette verloren – was soll ich jetzt tun?
Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich vor Ort, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du sie zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.
Lohnt sich eine Suche auch noch nach Tagen oder Wochen?
Ja, auf jeden Fall. An Land bewegt sich nichts von allein – es liegt noch genau da, wo es hingefallen ist. Wir haben Stücke nach Monaten und nach Jahren noch gefunden. Das Einzige, was eine Suche wirklich erschwert, ist Umgraben, Aufschütten oder Überbauen.
Was sucht ihr außer Ringen noch?
Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.
Was kostet es, wenn ihr nach meinem verlorenen Stück sucht?
Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.