Baut man etwas Neues auf, kann etwas Altes verschwinden
Vor einigen Monaten hatte Markus einen Gartenlandschaftsgärtner damit beauftragt, sein Grundstück neu zu gestalten und herzurichten.
Da es sich hierbei um eine größere Aktion handelte, bei der auch schwere Gerätschaften zum Einsatz kamen, wie z.B. einen Bagger, wurden alle Gegenstände zur Seite geräumt, die ggf. den Weg versperren könnten. Unter anderem auch eine Wäschespinne.
Es wurde neue Erde aufgeschüttet, eine neue Bewässerungsanlage verlegt und neuer Rasen gesät. Auch eine neue Terrasse mit einem bepflanzen Hang wurde gebaut bzw. hergerichtet.
Als dann alles wie geplant fertiggestellt wurde, musste jetzt nur noch gewartet werden bis der Rasen komplett ausgewachsen und begehbar ist. Als das nun der Fall war, wollte Markus die Wäschespinne wieder aufstellen. Die Frage war jetzt nur “Wo ist die Verankerung gewesen?”.
Durch seinen Bekanntenkreis, kam er auf unseren Sucher Peter, der nicht weit von ihm weg wohnt. Nach kurzer Rücksprache trafen sich beide vor Ort bei Markus im neuen Garten. Dort angekommen, dauerte es auch noch lange, bis Peter mit seinem Metalldetektor die Verankerung wiederfand.
Dies ersparte Markus eine Menge zusätzlichen Aufwand und zeigt, dass wir nicht nur unterstützen, wenn es sich um Schmuck handelt.
Bilder zum Auftrag
Etwas verloren? Wir kommen vorbei
Wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und suchen bundesweit nach Ringen, Ketten, Uhren, Schlüsseln und allem anderen aus Metall. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.
Häufige Fragen zur Suche
Kann man einen Ring wiederfinden, wenn er verloren gegangen ist?
Ja, und zwar ziemlich zuverlässig. Ein Ring bleibt an Land dort liegen, wo er hingefallen ist. Wir gehen die Fläche mit dem Metalldetektor in überlappenden Bahnen ab, grenzen jedes Signal mit dem Pinpointer auf wenige Zentimeter ein und heben nur ein handtellergroßes Stück Grasnarbe aus. Auch nach Wochen finden wir so noch, was längst abgeschrieben war.
Ich habe einen Ring verloren – was soll ich jetzt tun?
Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich vor Ort, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.
Lohnt sich eine Suche auch noch nach Tagen oder Wochen?
Ja, auf jeden Fall. An Land bewegt sich nichts von allein – es liegt noch genau da, wo es hingefallen ist. Wir haben Stücke nach Monaten und nach Jahren noch gefunden. Das Einzige, was eine Suche wirklich erschwert, ist Umgraben, Aufschütten oder Überbauen.
Was sucht ihr außer Ringen noch?
Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.
Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?
Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.