Ein Omen muss nicht immer schlecht sein.
Alle rechneten mit einem Tauchereinsatz. Am Ende lag der Platin-Ehering im Flachwasser – wenige Meter vom Ufer.
Ein Tag am See in Schildow
Ehering beim Baden verloren - Wie auch andere Familien dachte sich unser Auftraggeber, dass er den schönen Tag mit seiner Tochter und seiner Frau in Schildow am See verbringen möchte.
Beim Toben im Wasser spritzten sich Vater und Tochter gegenseitig nass. Der Spaß war riesig und alle waren gut gelaunt. Doch dann verschwand der Ehering des Vaters dabei, als er das Wasser vor sich her schob, um den Kleinen nass zu spritzen. Der Schock war groß, denn die Ehe war sehr frisch und die Hochzeit war noch kein Jahr her. Seine Frau, die sehr abergläubig war, sah das Ganze ziemlich negativ - Dies war kein gutes Omen, wenn der Platinring nach so kurzer Zeit schon verschwand.
Nach intensiver Recherche im Internet kamen sie auf die Seite einer gemeinnützigen Organisation, welche sich ebenfalls mit der Auftragssuche nach Verlorenem beschäftigt. Der Auftrag wurde an uns Ringjäger weitergeleitet und Steven nahm sich der Suche an.
Erst hinschauen, dann ausrüsten
Unser Auftraggeber dachte zuerst, der Platinring sei so tief, dass eventuell ein Taucher benötigt wird. Steven wollte sich dennoch vorab den Ort des Verlustes anschauen, um sich selbst ein Bild davon zu machen. Vor Ort angekommen war klar, dass kein Taucher benötigt wird und der Ring im Flachwasserbereich liegen könnte. Wie vermutet, fand Steven den Ring im besagten Bereich.
Das ist ein Punkt, den wir bei fast jeder Wassersuche erleben: Betroffene schätzen die Tiefe und die Entfernung zum Ufer regelmäßig größer ein, als sie tatsächlich sind. Im Schreckmoment wirkt alles weiter weg. Deshalb schauen wir uns die Lage immer erst selbst an, bevor Tauchausrüstung oder Drohne ins Spiel kommen – das spart Zeit und Aufwand.
Aus dem schlechten Omen wurde ein gutes
Das schlechte Omen wechselte nun zu einem guten. Der Ring ist wieder da, wo er hingehört und alle Beteiligten waren über glücklich.
In Schildow, im Berliner Umland und an den Seen in ganz Brandenburg sind wir im Einsatz. Und wenn du glaubst, dein Ring liege zu tief für eine Suche: Ruf trotzdem an. Diese Einschätzung treffen wir lieber vor Ort.
Bilder zum Auftrag
Ring in Schildow verloren – was jetzt hilft
Wer einen Ring in Schildow verliert, hat bessere Karten, als es sich im ersten Moment anfühlt: In stehendem Wasser bleibt er liegen, wo er hineingefallen ist. Fortgespült wird er nicht — er sinkt nur langsam in Sand oder Schlamm ein.
Wichtig ist eine gute Markierung: zwei feste Punkte am Ufer anpeilen, einen Kartenpin setzen, ein Foto von der Stelle machen. Und vor allem nicht selbst im Grund wühlen – jede Handbewegung drückt den Ring tiefer und trübt das Wasser für die spätere Suche.
Ring in Schildow verloren? Wir kommen vorbei
Diese Suche in Schildow ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Brandenburg und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.
Häufige Fragen: Ring in Schildow verloren
Kann man einen Ring, der in Schildow verloren ging, wiederfinden?
Ja – das ist für uns Alltag. Bis etwa anderthalb Meter Wassertiefe arbeiten wir mit wasserdichtem Metalldetektor und Siebschaufel vom Ufer aus; wird es tiefer oder trüb, gehen Taucher rein oder die ROV-Unterwasser-Drohne zeigt uns den Grund live am Monitor. Gold und Platin geben unter Wasser ein sauberes Signal. Entscheidend ist eigentlich nur, dass sich die Verluststelle in Schildow auf ein paar Meter eingrenzen lässt – dann ist der Rest Handwerk.
Ich habe einen Ring in Schildow verloren – was soll ich jetzt tun?
Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du ihn zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.
Lohnt sich eine Suche in Schildow auch noch nach Tagen oder Wochen?
Ja, und zwar mit richtig guten Aussichten. Ohne Strömung passiert unter Wasser erstaunlich wenig: Alles sinkt ein Stück in den Grund und bleibt exakt dort liegen. Wir haben Stücke geborgen, die monatelang unten lagen – eines sogar nach zwei Jahren und neun Monaten. Weicher Schlamm heißt nur, dass wir tiefer sieben.
Sucht ihr in Schildow auch nach anderen Dingen?
Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.
Was kostet es, wenn ihr nach meinem Ring sucht?
Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.
Einsatzdaten
- Ort
- Schildow
- Gewässer / Fläche
- See bei Schildow
- Verlustort
- Im Flachwasserbereich – tiefer als zunächst vermutet war es nicht
- Gesuchter Gegenstand
- Ehering
- Material
- Platin
- Verlustursache
- Beim Wasserschieben und Nassspritzen vom Finger gerutscht
- Suchtechnik
- Metalldetektor im Flachwasser – Lagecheck vor Ort statt Tauchereinsatz
- Ergebnis
- Platin-Ehering geborgen und zurückgegeben
- Einsatzdatum
- 25. Juli 2022
- Ringjäger vor Ort
- Steven
- Region
- Brandenburg