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Handy am Springhorstsee aus dem Schlamm geborgen

Zwei lächelnde Personen vor Bäumen, die Frau hält ein wiedergefundenes Smartphone hoch, beide zeigen mit den Fingern darauf.

Ein verlorenes Handy im See klingt erst einmal nach einer aussichtslosen Sache – und doch durften wir auch hier helfen. Unser Mitglied Patrik wurde zum Springhorstsee gerufen, nachdem eine Dame beim Stand-up-Paddeln ihr Smartphone verloren hatte.

Der Hergang war schnell erzählt: Während der Fahrt überraschte sie eine Bremse, und im ungünstigsten Moment erschrak sie. Das Handy lag in einer wassergeschützten Hülle auf dem Board und verschwand unbemerkt im Wasser. Eigene Suchversuche, auch mit weiteren Helfern, brachten leider nichts.

Patrik ging die Sache mit der ROV-Unterwasserdrohne an und suchte das vermutete Gebiet systematisch ab. Doch nach rund drei Stunden gab es noch immer keinen Treffer. Statt aufzugeben, weitete er den Suchbereich deutlich aus – und genau das machte den Unterschied.

Etwa zehn Meter von der vermuteten Verluststelle entfernt entdeckte die Drohne das Handy, das schon halb im Schlamm steckte. Mit dem Greifarm ließ es sich vorsichtig bergen, und nach insgesamt rund vier Stunden konnte das Gerät der glücklichen Besitzerin zurückgegeben werden.

Für uns als Team ist es genau das, was die ehrenamtliche Arbeit ausmacht: dranbleiben, den Suchbereich erweitern, wenn der erste Versuch ins Leere läuft – und am Ende jemandem ein verloren geglaubtes Stück zurückbringen.