Handy aus der Elbe geborgen – Drohnen-Einsatz an den Elbbrücken
An den Hamburger Elbbrücken hatte ein Pärchen versehentlich sein Handy in die Elbe fallen lassen – und stand damit vor einem Problem, das man kaum allein lösen kann. Unser Mitglied Patrik wurde zu dieser etwas ungewöhnlichen Bergung gerufen.
Die Bedingungen vor Ort machten es nicht leicht. Das Ufer fällt an dieser Stelle mehrere Meter steil ab, unter Wasser ist die Sicht nahezu gleich null, und der Gewässergrund ist mit zahllosen Metallteilen übersät. Eine Suche mit dem Metalldetektor wäre hier nur sehr eingeschränkt möglich gewesen – bei so vielen Störsignalen verliert man schnell den Überblick.
Deshalb entschied sich Patrik für die ROV-Unterwasserdrohne. Beim ersten Versuch lag die Position noch etwas daneben, doch schon beim zweiten Anlauf war das Handy auf dem Grund der Elbe ausgemacht. Mit dem Greifarm der Drohne wurde es vorsichtig aufgenommen und sicher an die Oberfläche gebracht. Vom Auffinden bis zur Bergung vergingen nur wenige Minuten.
Gerade solche Fälle zeigen, warum wir das ehrenamtlich machen: Ein verlorenes Stück, das eigentlich schon abgeschrieben war, kommt am Ende doch zurück. Ein weiteres Happy End an den Hamburger Elbbrücken. Wer einen Wertgegenstand im Wasser verloren hat, kann sich jederzeit an die Ringjäger wenden.