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Ehering nach über einem Jahr im Lopausee geborgen

Zwei Männer am Ufer des Lopausees, einer im Taucheranzug zeigt Daumen hoch, der andere hält seine Hand mit dem wiedergefundenen Ehering in die Kamera.

Über ein Jahr lag der Ehering im Grund des Lopausees in Amelinghausen, bevor er heute wieder ans Tageslicht kam. Verloren hatte ihn der Besitzer beim Heideblütenfest auf der schwimmenden Plattform – von dort war der Ring ins Wasser gerutscht und blieb seither verschwunden.

Unser Mitglied Patrik war für diesen Einsatz vor Ort. An der vermuteten Stelle stand rund 1,50 m Wasser, und darunter warteten noch einmal 30 bis 40 cm Schlamm – kein leichtes Terrain. Der erste Versuch mit Metalldetektor und Scoop brachte kein klares Signal, der Ring lag offenbar zu tief im weichen Grund.

Also Tauchboje raus und ab unter die Oberfläche. Fast genau an der Stelle, an der der Ring vermutet wurde, kam dann doch ein Signal. Mit dem Pinpointer tastete sich Patrik bis zum Unterarm tief in den Schlamm – und schon beim zweiten oder dritten Versuch spürte er etwas Rundes zwischen den Fingern.

Es war der vermisste Ehering. Nach so langer Zeit im Schlamm konnten wir ihn seinem Besitzer zurückgeben, der sichtlich überglücklich war.

Solche Momente sind der Grund, warum wir das ehrenamtlich machen. Ein Ehering ist eben mehr als ein Stück Metall – und wenn er nach über einem Jahr wieder am Finger sitzt, ist das für uns ein starkes Happy End.