Drei Handys aus dem Schlamm bei Bremen geborgen
In Bremen konnten wir heute gleich drei verlorene Handys wieder zurückgeben – samt Schlüssel und Kopfhörern. Verloren gegangen waren die Sachen bei einem Ausflug mit dem Kanu: Drei Jungs kenterten in einem Seitenkanal nahe des Unisees. Ihre Wertsachen steckten in einem Stoffbeutel, der beim Kentern im Wasser verschwand.
Für uns als ehrenamtliches Netzwerk war das eine knifflige Aufgabe. Das Wasser war zwar nur rund 50 bis 60 Zentimeter tief, doch darunter lag extrem weicher Schlamm, in dem man an manchen Stellen genauso tief einsank. Die Unterwasserdrohne kam hier kaum zum Einsatz. Also stieg unser Mitglied Patrik mit dem Metalldetektor selbst ins Wasser und suchte die Stelle Stück für Stück ab.
Nach etwa zehn Minuten tauchte ein Labello auf – für uns das erste Zeichen, dass wir an der richtigen Stelle waren. Kurz darauf kam der Beutel zum Vorschein. Ein Handy lag noch darin, zwei weitere ließen sich direkt daneben im Schlamm orten und bergen.
Auch Schlüssel und Kopfhörer waren noch da. Zwei der iPhones funktionierten sogar sofort wieder. Genau dafür machen wir das: Wenn etwas Verlorenes wieder in den Händen seiner Besitzer landet, ist die Arbeit im Schlamm schnell vergessen.