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Ringsuche im Schwabinger Bach – Fund nach 90 Minuten

Drei Personen stehen abends an einem Gewässer im Englischen Garten, die Person in der Mitte hält einen Ring hoch, die beiden anderen zeigen darauf.

Der Schwabinger Bach im Englischen Garten in München ist ein Klassiker – gerade an warmen Tagen lassen sich viele darin treiben. Genau das tat ein Vater gemeinsam mit seinen beiden Kindern. Und dabei passierte, was leider öfter vorkommt: Sein Ring rutschte vom Finger und verschwand im Wasser.

Wer schon einmal in fließendem Wasser etwas verloren hat, weiß, wie aussichtslos sich das anfühlt. Der Bach nimmt kein Rücksicht, und das kleine Stück ist im Nu weg. Für uns als ehrenamtliches Team ist so ein Fall aber genau der Grund, warum wir loslegen: Ein verlorener Ring ist oft viel mehr als nur Metall.

Andy und Tamer machten sich auf den Weg zum Bach. Vor Ort hieß es dann, geduldig und systematisch zu suchen. Einfach war es nicht – der Ring lag unter einer rund zehn Zentimeter dicken Kiesschicht auf dem Grund. Da braucht es ein gutes Signal, ein ruhiges Vorgehen und vor allem Ausdauer.

Nach eineinhalb Stunden war es geschafft: Der Ring kam wieder ans Licht und konnte zurückgegeben werden. Für uns ein schöner Abschluss eines Einsatzes, der zeigt, dass sich das Dranbleiben lohnt – auch wenn die Fundstelle gut versteckt ist.