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Handy in der Weser bei Hann. Münden geborgen

Mann mit gelbem Gehörschutz um den Hals hält ein nasses, schlammiges Smartphone vor einem Fluss mit grünen Ufern in die Kamera.

Diesmal führte uns ein Einsatz nach Hann. Münden an die Weser. Ein Kanufahrer war mit seinem Boot gekentert und hatte dabei sein Handy verloren. Im letzten Moment versuchte er noch, es ans Ufer zu werfen – doch das Gerät landete wieder im Wasser und blieb verschwunden.

Für uns hatte es schon der Weg zur Suchstelle in sich. Bei über 35 Grad ging es durch ein dichtes Brennnesselfeld steil hinunter zum Fluss. Patrik suchte über eine Stunde rund um die übermittelten GPS-Koordinaten, aber der Erfolg blieb zunächst aus.

Erst beim erneuten Abgleich der zugesandten Fotos und Videos fiel auf, dass die Stelle nicht stimmen konnte. Die tatsächliche Verluststelle lag rund 100 Meter flussaufwärts – dort passte endlich auch der Hintergrund der Aufnahmen.

Also wurde die Suche neu gestartet, und diesmal dauerte es nicht lange. Ein klares Signal unter der Spule, kurz darauf hielt Patrik das vermisste Handy wieder in den Händen.

Ein Einsatz mit Hitze, Brennnesseln, Stechmücken und falschen Koordinaten, der am Ende doch noch ein gutes Ende fand. Genau für solche Momente sind wir ehrenamtlich unterwegs – damit verloren geglaubte Dinge zurück zu ihren Besitzern finden.