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iPhone im Teltowkanal – mit dem Magneten geborgen

Zwei lächelnde Männer am Ufer eines Gewässers, einer hält ein schwarzes Smartphone in der Hand und zeigt den Daumen nach oben.

Dreißig Sekunden – so lange dauerte diese Bergung im Berliner Teltowkanal. Dabei war der Ort alles andere als einfach.

Ein iPhone in einer Bundeswasserstraße

Manchmal geht es schneller, als man denkt. Ein iPhone war die Böschung hinuntergerutscht und direkt im Berliner Teltowkanal gelandet – kein leichter Fall, denn das ist eine Bundeswasserstraße mit Spundwand. Da kommt man weder bequem ins Wasser hinein noch wieder heraus, ein Tauchgang an dieser Stelle war also keine Option.

Warum hier nicht getaucht wird

An einer Spundwand gibt es keinen Einstieg: Die Wand fällt senkrecht ab, es gibt keine Stufen und keine flache Stelle zum Herauskommen. Dazu kommt bei einer Bundeswasserstraße der Schiffsverkehr. Wir gehen an solchen Stellen grundsätzlich nicht ins Wasser, wenn es eine andere Lösung gibt.

Der Bergemagnet war die Lösung

Also haben wir es mit dem Bergemagneten versucht. Und tatsächlich: Keine 30 Sekunden später hing das Telefon am Magneten und kam wieder ans Tageslicht. So schnell hatten wir selbst nicht damit gerechnet – ein echter Volltreffer.

Dass das funktioniert hat, ist bei einem Handy übrigens nicht selbstverständlich. Ein iPhone selbst ist kaum magnetisch – was den Magneten hält, sind meist die Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle. Bei Modellen mit MagSafe-Magnetring stehen die Chancen besonders gut. Hat das Gerät eine reine Kunststoffhülle, bleibt nur die Unterwasserdrohne oder ein Taucher.

Warum wir das machen

Wir helfen ehrenamtlich, wenn jemand etwas Wichtiges verloren hat, und gerade ein Handy ist heute weit mehr als nur ein Gerät – Fotos, Kontakte, Erinnerungen hängen daran. Umso schöner, wenn so eine Suche so reibungslos und mit einem Lächeln endet.

Für uns bleibt das Gefühl, das uns immer wieder antreibt: ein verloren geglaubtes Stück zurück in die richtigen Hände legen zu können.

Am Teltowkanal, an Havel und Spree, am Wannsee, Müggelsee und den Seen rund um Berlin sind wir regelmäßig im Einsatz. Wenn dir am Steg oder an der Böschung etwas ins Wasser fällt: Merk dir den Punkt so genau wie möglich – Poller, Planke, Geländer – und stochere nicht selbst herum. Bei Handys entscheiden die ersten Stunden.

Handy im Teltowkanal verloren – was jetzt hilft

An Stegen, in Hafenbecken und Kanälen liegt der Grund meist voller Schlamm und Altmetall, die Sicht geht gegen null. Genau dafür haben wir die ROV-Unterwasser-Drohne: Sie zeigt den Grund live am Monitor, bevor überhaupt jemand ins Wasser muss – im Teltowkanal wie überall sonst.

Bei Elektronik zählt jede Stunde: Je kürzer ein Handy im Wasser liegt, desto größer die Chance, dass es hinterher noch läuft – wir haben Geräte geborgen, die sich nach Tagen noch einschalten ließen. Merk dir den Punkt am Steg oder Ufer so genau wie möglich und stochere nicht selbst mit Magnet oder Haken herum: Das verlagert das Gerät und wühlt den Grund auf. Zum Orten nehmen wir meist zuerst die Unterwasser-Drohne, denn ein Handy ist kaum magnetisch – was einen Bergemagneten hält, sind Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle.

Ratgeber: Handy im Wasser verloren →

Handy im Teltowkanal verloren? Wir kommen vorbei

Diese Suche im Teltowkanal ist kein Einzelfall — wir sind ein ehrenamtliches Netzwerk von Sondengängern und fahren Einsätze in Berlin und bundesweit. Melde dich, solange die Stelle noch frisch in Erinnerung ist.

0170 65 30 917 anrufen Suche anfragen

Häufige Fragen: Handy im Teltowkanal verloren

Kann man ein Handy, das im Teltowkanal verloren ging, wiederfinden?

Ja, und oft sogar funktionsfähig. Wir orten zuerst mit der ROV-Unterwasser-Drohne, die den Grund per Kamera live am Monitor zeigt – gerade bei trübem Wasser spart das viel blindes Tasten. Geborgen wird dann mit dem Greifarm, per Metalldetektor oder tauchend. Ein Bergemagnet funktioniert nur, wenn Stahlteile im Rahmen oder in der Hülle stecken. Wir haben Geräte aus vier Metern Tiefe geholt, die sich anschließend noch einschalten ließen.

Ich habe ein Handy im Teltowkanal verloren – was soll ich jetzt tun?

Als Erstes: die Stelle sichern, nicht durchsuchen. Markiere den Bereich im Wasser, mach ein Foto mit festen Punkten im Hintergrund und notiere dir, wann du es zuletzt sicher hattest. Danach meldest du dich bei uns unter 0170 65 30 917 – auch abends und am Wochenende. Bei Elektronik zählt jede Stunde, also melde dich am besten sofort. Wir klären am Telefon, ob sich die Stelle eingrenzen lässt, und sagen dir ehrlich, ob eine Suche Sinn hat.

Lohnt sich eine Suche im Teltowkanal auch noch nach Tagen oder Wochen?

Zum Bergen ja, jederzeit – ein Handy löst sich nicht auf, und wir holen Geräte auch nach Tagen noch heraus. Ob es danach noch funktioniert, ist die zweite Frage: Je kürzer es im Wasser lag, desto besser. Wir hatten Geräte, die nach drei Tagen in der Weser noch ansprangen. Warte also nicht ab, aber schreib es auch nicht ab.

Sucht ihr im Teltowkanal auch nach anderen Dingen?

Ja. Neben Eheringen und Verlobungsringen haben wir Uhren, Ketten und Anhänger, Armbänder, Ohrringe, Schlüsselbunde, Brillen, Handys und auch Dinge geborgen, die mit Schmuck gar nichts zu tun haben – vom Werkzeug bis zum Gehstock. Was Metall enthält, findet der Detektor; für alles andere geht die ROV-Drohne mit Kamera und Greifarm runter. Frag einfach – wenn wir etwas nicht können, sagen wir dir das direkt.

Was kostet es, wenn ihr nach meinem Handy sucht?

Die Suche selbst machen wir ehrenamtlich – wir sind ein Netzwerk von Hobby-Sondengängern, keine Firma. Besprochen wird vorab nur, wie wir mit den Auslagen umgehen, also Anfahrt, Parken oder Tauchflaschen. Ein Finderlohn ist und bleibt freiwillig. Feste Beträge nennen wir nicht, bevor wir Ort und Aufwand kennen.