Smartphone aus 4,5 Metern Tiefe geborgen
Beim Stand-up-Paddeln auf einem See bei Hannover war einer Dame ihr Smartphone ins Wasser gefallen. Sie meldete sich bei uns, und unser Mitglied Patrik machte sich auf den Weg, um bei der Suche zu helfen.
Wichtig war die genaue Beschreibung der Verluststelle. Damit ließ sich das Suchgebiet auf etwa 30 mal 30 Meter eingrenzen – eine gute Ausgangslage für einen See dieser Größe. Zum Einsatz kam zunächst die Unterwasserdrohne. Der Untergrund war zwar leicht schlammig, aber die Bedingungen stimmten: kaum Wasserpflanzen, und das Handy lag erst seit zwei Tagen unten, war also noch nicht tief eingesunken.
Nach rund einer halben Stunde tauchte das Smartphone im Bild der Drohne auf – in etwa 4,5 Metern Tiefe und gut 70 Meter vom Ufer entfernt. Für die Bergung wurden der Akku gewechselt und der Greifarm montiert. Kurz vor dem Ufer verhakte sich dann das Band der wasserdichten Schutzhülle in einem Rotor, sodass wir die Drohne vorsichtig per Kabel einholten. Das Handy blieb dabei sicher im Greifarm.
Die Schutzhülle hatte ganze Arbeit geleistet: Das Smartphone war komplett trocken und funktionierte weiterhin. Genau für solche Momente sind wir ehrenamtlich unterwegs – ein verlorenes Stück, das man schon abgeschrieben hatte, wieder zurückgeben zu können.