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iPhone 17 Pro nach drei Tagen aus der Weser geborgen

Zwei Männer stehen am Bootsanleger vor einer Spundwand, einer hält ein iPhone mit orangefarbener Hülle hoch und zeigt Daumen hoch.

Ein nahezu neues iPhone 17 Pro, das direkt am Bootsanleger in die Weser gerutscht war – mit diesem Anliegen wurde unser Mitglied Patrik nach Bremen-Vegesack gerufen. Was zunächst nach einer klaren Aufgabe klang, entpuppte sich schnell als knifflige Sache.

Der Wasserstand an dieser Stelle schwankt durch Ebbe und Flut, dazu kamen eine kräftige Strömung und Sicht, die kaum vorhanden war. Ein Bergungsmagnet fiel von vornherein aus, weil der Spalt zwischen Schwimmsteg und Spundwand viel zu eng war. Also begann Patrik mit der Unterwasserdrohne und stieß tatsächlich auf ein Smartphone – nach aufwendiger Bergung stellte sich aber heraus, dass es ein älteres Samsung war. Nicht das gesuchte Gerät.

Die Suche ging von vorn los, und kurz darauf tauchte ein weiteres Handy auf. Weil die Sicht inzwischen praktisch bei null lag, entschied sich Patrik, selbst ins Wasser zu gehen. Nach wenigen Minuten konnte er das iPhone in rund vier Metern Tiefe ertasten und nach oben holen.

Der Clou zum Schluss: Obwohl das Gerät bereits drei Tage auf dem Grund der Weser gelegen hatte, ließ es sich anschließend sogar noch einschalten. Für uns ist das genau der Moment, für den wir diese ehrenamtliche Arbeit machen – wenn ein verloren geglaubtes Stück am Ende doch wieder in den richtigen Händen liegt.