Handy aus über sechs Metern Tiefe geborgen
Manchmal reiht sich ein Einsatz an den nächsten. Nach einer erfolgreichen Handybergung in Rheine war der Tag für unser Mitglied Patrik noch nicht vorbei – schon am Vortag hatte sich eine Familie gemeldet, die beim Stand-up-Paddeln ihr Smartphone verloren hatte. Also ging es direkt weiter zu einem See bei Salzbergen.
Die Verluststelle war gut bekannt: rund 10 bis 15 Meter vom Ufer entfernt, in über sechs Metern Tiefe. Für solche Tiefen greifen wir auf die ROV-Unterwasserdrohne zurück, mit der sich der Gewässergrund kontrolliert absuchen lässt. An diesem Tag half das außergewöhnlich klare Wasser: Der Bereich war schnell überschaut, und schon nach weniger als 20 Minuten tauchte das Smartphone auf dem Kamerabild auf. Mit dem Greifarm konnte es sicher nach oben geholt werden.
Dann kam die eigentliche Überraschung. Das Handy hatte rund eine Woche unter Wasser gelegen – trotzdem hatte die Wasserschutzhülle ganze Arbeit geleistet. Das Gerät war vollständig trocken und verlangte nach dem Einschalten nur nach einem Ladekabel.
So ein Ausgang macht die ehrenamtliche Arbeit besonders schön. Wir helfen aus Überzeugung, und wenn ein verloren geglaubtes Stück am Ende wieder einsatzbereit in den Händen der Besitzer liegt, war der Weg ins Emsland jede Minute wert. Ein weiterer Einsatz mit glücklichem Ausgang.