Erbstück-Ring am Ammersee aus dem Schlamm geborgen
Am 27. Juni erreichte uns ein Hilferuf vom Ammersee. Eine Dame war am Steg unterwegs, strich sich durch die Haare – und dabei rutschte ihr der Ring von der Hand und verschwand im Wasser. Besonders bitter, denn es handelte sich um ein Erbstück von ihrer Oma, an dem sie sehr hing.
Andy machte sich sofort auf den Weg. Vor Ort zeigte sich schnell, dass die Suche nicht ganz einfach werden würde: Der Seeboden war tonhaltig und schlammig, was das Absuchen deutlich erschwert. In solchem Untergrund sinkt ein kleiner Ring rasch ein und lässt sich nur mit Geduld und einem systematischen Vorgehen aufspüren.
Nach eineinhalb Stunden war es dann so weit – der Ring tauchte wieder auf und konnte geborgen werden. Ein Erbstück wie dieses lässt sich nicht ersetzen, und genau deshalb sind wir als Team ehrenamtlich unterwegs: Es geht um das Stück, das für den Menschen dahinter zählt.
Wir freuen uns sehr, dass das seltene Erbstück wieder dort ist, wo es hingehört – bei seiner Besitzerin.