Unsere Ausrüstung
ROV-Unterwasserdrohne – die Fifish E-Go
ROV steht für „Remotely Operated Vehicle" – ein ferngesteuerter Tauchroboter. Unsere kommt dort zum Einsatz, wo selbst der erfahrenste Taucher aus Sicherheitsgründen nicht mehr runter darf oder wo die Verhältnisse für einen Tauchgang zu unklar sind.
Was die Drohne kann
Die Fifish E-Go ist ein kompakter Tauchroboter mit Mehrachsen-Antrieb für volle Beweglichkeit in alle Richtungen, hellem LED-Scheinwerfer und einer 4K-Kamera. Über ein Kabel hängt sie an einer Bedieneinheit an der Wasseroberfläche – wir steuern sie also nicht über Funk (das funktioniert unter Wasser nicht), sondern über eine direkte Kabelverbindung. Genau wegen dieses Kabels hat sie eine sehr stabile Bildübertragung und reagiert verzögerungsfrei.
Der Greifer am Bug ist das eigentlich entscheidende Werkzeug. Damit lassen sich Gegenstände vom Grund aufnehmen, ohne dass jemand reintauchen muss. Für unsere Suche heißt das: Sobald die Drohne ein Stück findet und identifiziert, kann sie es direkt mitbringen – Schritt zwei und drei werden ein einziger.
Wann wir die ROV nutzen
- Tiefere Baggerseen. Sobald wir unter die übliche Taucher-Tiefe kommen, übernimmt die Drohne.
- Hafenbecken. Strömung, schlechte Sicht, eventuell Schiffsverkehr – keine schöne Umgebung für einen Taucher.
- Brückenpfeiler, Schleusen. Wo Tauchen rechtlich oder sicherheitstechnisch heikel wird, fährt die Drohne rein und schaut sich um.
- Schnelle Vorab-Erkundung. Manchmal lassen wir die ROV erst mal über die fragliche Stelle gleiten, bevor überhaupt jemand das Tauchequipment auspackt – das spart auf beiden Seiten Zeit.
Wo sie an Grenzen kommt
Die ROV ist kein Allheilmittel, das ist wichtig zu sagen. Sehr trübes Wasser bleibt trübes Wasser – auch mit Scheinwerfer kommt die Kamera dann an ihre Grenze. Kleinste Gegenstände im Schlamm zu finden, ohne dass ein Detektor mitläuft, ist eher unwahrscheinlich. Und mit dem Greifer einen schmalen Damenring aus einer Felsspalte zu pulen – das geht nur, wenn wir ihn überhaupt erst sauber sehen.
Deshalb ist die ROV bei uns kein Ersatz für den Taucher, sondern eine Ergänzung. Bis ungefähr 30 m bevorzugen wir den Tauchgang mit Detektor, weil wir damit auch Gegenstände finden, die optisch nicht sichtbar sind. Erst darunter spielt die Drohne ihre Stärken aus.
Im Vorgespräch klären wir
Wenn du im Wasser etwas verloren hast und dir nicht sicher bist, ob das ein Job für Taucher oder für die ROV ist: ruf einfach an. Das ist genau die Art Frage, die wir am Telefon in zwei Minuten klären. Wir besprechen vorab, was wahrscheinlich Sinn macht, damit nicht Ausrüstung umsonst ans Wasser geschleppt wird.
Mehr Kontext zur Wassersuche generell findest du auf der Seite Erfolgsfaktor Tiefe.
Tieftauch-Fall? Sprich uns direkt an.
Wir hören uns deinen Fall an und sagen ehrlich, mit welcher Methode er am besten zu lösen ist.